Nach dem tollen Start in die neue Feldsaison ging es am zweiten Spieltag am vergangenen Sonntag in Schülp für die 2. Damenmannschaft des VfL Kellinghusen um weitere Punkte.

 Geschrieben von Torsten Schneider:
Der VfL fuhr mit Nadine Zühlke, Annika Rennekamp, Stephanie Wöbcke, Lena Vollstedt, Madline Vogt und Vanessa Haack zum Nachbarn TSV Schülp.
Laura Schneider unterstützte indes die erste Mannschaft nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Lisa Maas tatkräftig.

VfL Kellinghusen 2 : TSV Schülp      3:0   (11:9, 12:10 und 12:10)

TSV Schülp

Um es vorweg zu nehmen: Gegen den Absteiger aus der 1.Liga knüpften die VfL-Mädels an ihre guten Leistungen vom letzten Mittwoch an.
Von Beginn an nahmen sie den Kampf um jeden Ball an. Sichere und druckvolle Angaben von Annika brachten den TSV immer wieder in Bedrängnis.
Und so wurde es eine Begegnung auf Augenhöhe.
Alle Sätze wurden erst in der Endphase entschieden, und in allen 3 Sätzen konnten sich die jungen Damen durchsetzen, wenn auch der Gegner das ein oder andermal kräftig mitgeholfen hat.
Einzig im 3 Satz nach einem 5:9 Rückstand sah es nach einem Satzverlust aus, aber nach großem Kampf und 5 Punkten in Folge wurde der Satz letztendlich gewonnen.

VfL Kellinghusen 2 :  VfK 01 Berlin     3:2     (8:11, 11:9, 7:11, 12:10 und 11:9)

VfK 01 Berlin

Nach einer 15-minütigen Pause ging es gegen die Mannschaft aus der Hauptstadt Berlin.
In die Abwehr begannen wir diesmal mit Lena und Madline.
Wir kamen nur schwerfällig ins Spiel.
Vor allem in der Abwehr mehrten sich jetzt doch einige leichte Abstimmprobleme.
Satz 1 verlief bis zum 6:6 ausgeglichen, ehe sich der VfK mit 3 Bällen absetzen konnte und den Satz mit 11:8 für sich entscheiden konnte.
Um etwas mehr Stabilität in der Abwehr zu bekommen, wechselte Annika und Madline die Positionen, Nadine übernahm nun die Angabe und den Rückschlag.
Zunächst änderte sich jedoch wenig.
Der VfK stand beim Stand von 9:7 schon fast vor dem Gewinn des zweiten Satzes, ehe der VfL aufwachte und mit vier Punkten in Folge für den Satzausgleich sorgte.
Satz 3 gehörte dann wieder den Berlinern, die über 9:5 schließlich mit 11:7 gewannen.
Satz 4 dann wieder an den VfL, über 10:10 zum 12:10 Satzerfolg.
Auch der entscheidende 5 Satz blieb bis zum 9:9 ausgeglichen, ehe wir die letzten 3 Punkte dieses Spieles erringen konnten und den etwas glücklichen Sieg mit nach Hause nehmen konnten.

Wer hätte das gedacht:
Vor der Saison noch als Abstiegskandidat gehandelt, nun nach 2 Spieltagen ungeschlagener Tabellenführer mit 8:0 Punkten.
„Man kann dieser Mannschaft nur ein großes Lob aussprechen, wie sie sich auch heute bei schwierigen Wetterbedingungen geschlagen hat“, so Coach Torsten Schneider.

Nun hat das Team am Wochenende eine kurze Verschnaufpause, bevor es am 19.05. zum TSV Essel nach Niedersachsen geht.
Neben dem Gastgeber wartet mit den SV Düdenbüttel 1 ein weiteres Topteam dieser Liga auf den VfL.
Und wer weiß, vielleicht gelingen durch die nächsten Überraschungssiege.

Die Tabelle

…….. beim Start in die Feldsaison!!!!!

Geschrieben von Vemke Voss:
In Vorbereitung auf die Feldsaison nahm die Kellinghusener Mannschaft an drei Vorbereitungsturnieren teil und fuhr dafür nach Berlin zum „Wedding Cup“, nach Essel zum „Johann Steffens Gedächtnis-Turnier“ und nach Hannover zum „TKH-Turnier“.
In Berlin konnten die Frauen ihre Stärke auf dem Feld zeigen und belegten in den Kategorien Frauen Bundesliga und Frauen Bezirk jeweils den ersten Platz.
Beim Turnier in Essel musste man sich nach einem guten 2. Platz in der Gruppenphase im Viertelfinale dem SV Moslesfehn geschlagen geben.
Das Turnier in Hannover beendete man trotz guter Leistung auf dem 8. Platz. Hier konnten wir jedoch sowohl bei Regen als auch bei trockenem Rasen Erfahrungen gegen viele Teams aus unserer Liga sammeln.
Während der Vorbereitung war der Kader der ersten Frauen Mannschaft, aus Verletzungs- und beruflichen Gründen, leider nie vollständig, was das Training nicht unbedingt erleichterte

Am 05. Mai stand dann der erste Spieltag in Schneverdingen auf dem Programm.
Trainer Rouven Kadgien konnte an diesem Spieltag nur auf 4 seiner 6 Spieler zurückgreifen.
Da Katrin aus beruflichen Gründen nicht dabei sein konnte und Lisa krank war, unterstütze Laura das Team. Danke Laura

TK Hannover

Im ersten Spiel stand man dem TK Hannover gegenüber.
Man startete mit Laura in der Mitte, Nadja und Vemke in der Abwehr, Jacqueline im Rückschlag und Anika in der Angabe.
Wir kamen schnell ins Spiel und konnten uns gut auf den Gegner und die Wind- und Platzverhältnisse einstellen.
Dadurch gingen wir schnell mit 2:0 Sätzen in Führung (11:4, 11:7).
Im verfluchten 3. Satz kam dann wieder unser Einbruch.
Hannover traf gekonnt die Lücken und hinderte uns so an einem sauberen Spielaufbau (7:11).
In Satz 4 ging es genau so weiter und auch hier hatten wir mit 8:11 das Nachsehen.
Nun musste der Entscheidungssatz her.
Wir starteten konzentriert und gingen schnell in Führung. Hannover konnte diese jedoch wieder ausgleichen und es blieb bis zum 9:9 spannend.
Wir beendeten das Spiel dann leider mit 2 Eigenfehlern und verloren so den Satz mit 9:11 und das Spiel mit 2:3 Sätzen.

TV Jahn Schneverdingen

Im nächsten Spiel musste man gegen den TV Jahn Schneverdingen ran.
Von Anfang an war klar, dass uns dort eine Top-Mannschaft gegenübersteht.
Wir starteten mit derselben Aufstellung wie zuvor.
Im gesamten Spiel konnten wir zwar einige gute Abwehraktionen, Rückschläge und Angaben zeigen, dennoch reichte es heute nicht gegen die starken Schneverdinger.
Mit 0:3 (6:11, 3:11, 4:11) unterlagen wir dem TV Jahn deutlich.

Fazit:
Das war absolut nicht der Tag der VfL Mädels.
Heute gelang es uns nicht unser Können zu zeigen.
Trotzdem sind wir zuversichtlich für den nächsten Spieltag in Moslesfehn, wo wir neben dem Ausrichter noch auf den TV Brettorf treffen.

Die Tabelle

Während andere den 1. Mai als Feiertag genossen haben, begannen wir mit
der Mixed-Mannschaft unsere Feldsaison.

Es berichtet Andreas Bebensee:
Der 1.Spieltag fand beim TSV Gnutz statt, der dieses Jahr drei Mannschaften am Start hat.
Das Teilnehmerfeld wird noch komplettiert von Lola, Grossenaspe und Padenstedt, die
erst später in das Geschehen eingreifen werden.

Bei leichtem Nieselregen, böigem Wind und 8 Grad ging es für Jörg, Nicole,
Malte, Andreas und Laura Marie gegen TSV Gnutz 3 los.
Leider kamen wir nicht richtig aus den Startlöchern und lagen schnell mit 3:8 hinten. Aber wir konnten den Schalter schnell umlegen und holten uns beide Sätze (wenn auch knapp) mit 14:12 und 15:14.

Auch im zweiten Spiel gegen Gnutz 2 holten wir uns sicher den 1.Satz mit 11:7.
Leider schlichen sich dann wieder der ein oder andere Fehler ein und auch der gegnerische Schlagmann setzte uns mehr und mehr zu.
Mit 6:11 und 3:6 (Kurzsatz) gingen die beiden anderen Sätze an den Gegner, der sich am Tagesende
auch ungeschlagen an die Tabellenspitze setzte.

In beiden letzten Spielen gegen Gnutz 1 (11:8, 11:6) sowie nochmal gegen Gnutz 3 (11:8, 11:6) konzentrierten wir uns wieder auf unsere Stärken und ließen Eigenfehler weitesgehend weg.
Beide Spiele wurden mit 2:0 gewonnen.

Mit einer Gesamtausbeute von 6:2 Punkten liegen wir vorerst auf Platz 2 und warten gespannt, was die nächsten Spieltage bringen.

Die Tabelle

Durch einen vorverlegten Spieltag in der 2.Bundesliga Ost der Frauen hatte die 2. Frauenmannschaft des VfL Kellinghusen bereits am gestrigen 1. Mai ihren Saisonstart zu absolvieren und eröffneten so die Feldsaison 2019.

Es berichtet Trainer Torsten Schneider:
Gleich mit einem Heimspieltag startete das junge Team in die Saison.

Zu Gast waren die Teams aus Niedersachsen, der SV Düdenbüttel 2 und der TSV Bardowick.
Der VfL ging mit Nadine Zühlke, Annika Rennekamp, Laura Schneider, Stephanie Wöbcke, Lena Vollstedt, Mayleen Wieckhorst und Madline Vogt in die neue Saison.

VfL Kellinghusen 2 : SV Düdenbüttel 2         3:1 (10:12, 11:7, 11:2 und 11:9)

SV Düdenbüttel 2

In der Aufstellung Annika (v.r. Angabe), Nadine (v.l. Rückschlag), Stephanie (Zuspiel), Laura (hi.r.) und Madline (hi.l.) startete Betreuer Torsten Schneider in die erste Partie.
Beiden Mannschaften merkte man zu Beginn der Partie doch an, dass die Umstellung von der langen Hallen- auf die Sommersaison nicht so ganz einfach ist.
Der erste Satz verlief dann auch sehr ausgeglichen, ehe der VfL den Satz mit 2 Eigenfehler beendete.
Doch das Team steigerte sich von Satz zu Satz.
Gute Abwehraktionen, starke Angaben und platzierte Rückschläge sorgten dann dafür, dass sich der VfL immer mehr die Kontrolle über das Spiel erarbeitete und die Sätze zwei (11:7), drei (11:2) und vier (11:9) unter großem Jubel zum ersten Sieg in der neuen Saison führte.

VfL Kellinghusen 2 : TSV Bardowick     3:1  (11:13, 12:10, 11:5 und 11:5)
Da in der zweiten Partie der SV Düdenbüttel 2 seine Partie gegen Bardowick deutlich mit 3:0 für sich entscheiden konnte, hatte man die Chance bei einem Sieg gegen

TSV Bardowick

Bardowick die Tabellenführung zu erobern.
In die Abwehr wechselte der VfL mit Mayleen Wieckhorst eine weitere Nachwuchsspielerin ein, hinaus ging Madline.
Wieder begann man etwas unkonzentriert, lag mit 7:9 im ersten Satz zurück, hatte dann beim 10:9 und 11:10 jeweils Satzball um den Satz dann doch mit 11:13 abgeben musste.
Ähnlich verlief der Satz 2: Wieder hatte man bei 10: 9 und 11:10 zwei Satzbälle, doch diesmal konnte Nadine den letzten nutzen zum 12:10.
Die Sätze drei (11:5) und vier (11:5) waren dann wieder wesentlich deutlicher.
Wärend die Mannschaft immer sicherer wurde und seine Chancen konsequent nutzte, unterliefen dem TSV Bardowick doch immer mehr leichte Fehler und so konnte der VfL im zweiten Saisonspiel bereits den zweiten Erfolg feiern.

Fazit:
Ein überaus erfolgreicher Saisonstart für den VfL.
Nadine und Annika haben ihre positive Energie aus dem Gewinn der Deutsche Vizemeisterschaft mit der ersten Mannschaft in der Halle voll in die neue Sommersaison mitgenommen.
Die Abwehrreihe hat sich von Satz zu Satz gesteigert, die beiden Nachwuchsspielerinnen Madline und Mayleen haben sich hervorragend gehalten.
Und mit Lena, die nicht zu Einsatz kam, haben wir noch eine weitere Abwehrspielerin zu Verfügung.
Hinzu kommt mit Kathi noch eine weitere Angreiferin, die uns im Mai aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung steht, ab Juni aber zur Mannschaft stoßen wird.

Bereits am Sonntag, dem 05.05. geht es weiter.
Wir sind dann zu Gast beim TSV Schülp.
Neben der Begegnung gegen die Heimmannschaft steht noch die Partie gegen den VfK Berlin 1 auf dem Programm.
Zwei Hochkaräter in dieser Spielklasse, aber nach dem heutigen Auftritt fahren wir noch chancenlos nach Schülp.

Die Tabelle

…. deutscher Vizemeister bei den Frauen in der Hallensaison 2018/2019!!

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hatten sich die Kellinghusener Frauen als Zweiter der 1.Bundesliga Nord für die Teilnahme an einer deutschen Hallen-Meisterschaft qualifiziert.
Die Gegner in der Vorrundengruppe an am Wochenende 09. Und 10.03.2019 in Moslesfehn hießen:

  • SV Tannheim (Süd 3)
  • TSV Calw (Süd 1)

Und es war eigentlich alles gerichtet für eine tolle Deutsche Meisterschaft beim Ausrichter SV Moslesfehn.
Und trotzdem musste das Kellinghusener Team an diesen beiden Tagen alle Tiefen und Höhen durchschreiten, die dieser Sport zu bieten hat

Die Stimmung bei der Mannschaft und den mitgereisten Fans war prächtig und alle Spielerinnen waren fit und in bester Laune.
Die Halle war vor 11:00 Uhr schon prall gefüllt und erlebte bereits im ersten Spiel einen superspannenden Auftakt, als Moslesfehn in einem packenden Krimi den Nordmeister TV Brettorf nach 0:2 Satzrückstand mit 3:2 bezwingen konnte.

Im zweiten Spiel des Tages erledigte der Mitfavorit, der TSV Calw gegen den TV Tannheim mit einem recht lockeren 3:0 Sieg seine erste Pflichtaufgabe, bevor das Team aus Brettorf für den ersten Paukenschlag sorgte:
Mit 3:1 wurde der große Favorit und Seriensieger, der TSV Dennach in die Schranken gewiesen und der TV Brettorf qualifizierte sich damit für das Halbfinale.

Während dieses Spiels begann das Drama bei den Frauen des VfL Kellinghusen:
Bereits während des Warmmachens verletzte sich die erfahrenste Spielerin und Mannschaftsführerin des VfL Kellinghusen so schwer, dass für sie, ohne einen Ball berührt zu haben, diese Deutschen Meisterschaften beendet waren.
Natürlich flossen bittere Tränen und das Team des VfL Kellinghusen war mehr als geschockt und musste nur kurz vor dem ersten Spiel ihre Formation komplett an diese neue Situation anpassen.

Und wie befürchtet ließ sich das Spiel gegen Tannheim dann auch so an.
Ein völlig verunsichertes Team des VfL Kellinghusen bot gegen seinen Gegner eine Leistung, die weit unter den Möglichkeiten der Mannschaft lag.
Weder Abwehr, Zuspiel als auch der Angriff konnten in keiner Phase überzeugen.
Für die verletzte Anika Bruhn übernahmen deren Position Nadine Zühlke und in der Folge Annika Rennekamp deren Aufgaben, wobei allerdings Annika Rennekamp mit ihren 16 Jahren bereits in diesem Spiel einige Ausrufezeichen zu setzen wusste.
Aber obwohl Tannheim keine überragende Leistung zeigte, mussten sich die Frauen um Jacqueline Böhmker über 5 Sätze und drei abgewehrten Matchbällen mühen, um dieses Spiel am Ende mit viel Glück nach Hause bringen zu können.
Das einzig Positive, was man diesem Spiel abgewinnen konnte, war der Einzug in das Halbfinale, nachdem Tannheim gegen den VfL bereits sein zweites Spiel verloren geben musste.

Spielbericht mit Bildern (DFBL)

In der anderen Gruppe ging es indessen munter weiter, wo der kampfstarke Gastgeber Moslesfehn in einem tollen Spiel mit 3:1 Sätzen das Aus des Topfavoriten Dennach besiegelte.

Nun hofften natürlich alle Fans des VfL Kellinghusen auf eine Leistungssteigerung ihrer Mannschaft gegen zweiten Topfavoriten der Meisterschaft, den TSV Calw.

Aber an diesem Tage sollte für die Kellinghusenerinnen nichts mehr laufen.
Sang und klanglos ging man mit einer desolaten Leistung klar und deutlich mit 0:3 unter.
Ein Tag zum vergessen für Kellinghusen und nur die Qualifikation für das Halbfinale am Sonntag hielt die Hoffnungen des Teams am Leben.

Spielbericht mit Bildern (DFBL)

Nach einem sehr guten, von Nicole Böhmker und Jörg Zühlke organisierten Abendessen, verzog sich das Team dann auch recht schnell ins Bett, um diesen Samstag zu vergessen.
Und wie das eben so ist, nach dem Motto “der Samstag war ein gebrauchter Tag“ aber am Sonntag, dem zweiten Finaltag, sieht die Welt ganz anders aus, war beim Frühstück irgendwie allen klar:
„Heute geht was, so verkaufen wir uns nicht noch einmal“

Das erste Halbfinale sollte nun gegen den SV Moslesfehn gehen, die als Sieger ihrer Gruppe am Samstag zwei wirklich tolle Spiele hingelegt hatten.
Mit dieser Leistung und ihren tollen Fans im Rücken für den VfL nach den am Vortag gezeigten Leistungen eine wirklich schwere Aufgabe.
ABER: wie gesagt: gestern ist gestern und heute ist heute.

Die Damen des VfL nahmen die Herausforderung in einer großartigen Manier an und spielten endlich den Faustball, der sie zu einem der besten Teams in Deutschland gemacht hat und zeigten, warum sie mit Recht in Moslesfehn am Start waren.
Die Abwehr stand, das Zuspiel war deutlich verbessert und vorne zeigte Jacqueline, warum sie zu den besten Angreiferinnen Deutschlands zu zählen ist.
Unterstützt wurde sie von einer blutjungen Annika Rennekamp, die mit einer Kaltschnäuzigkeit in diesem Halbfinale auftrat, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätte und nicht nur bei den Kellinghusener Fans Staunen und Anerkennung hervorrief.
Es gab nicht wenige Zuschauer in der Halle, die sich ungläubig die Augen rieben, als eine toll aufspielende VfL-Mannschaft nach zwei Sätzen mit 2:0 in Führung lag.
Dann allerdings drehte Moslesfehn auf und kam zum 2:2 Ausgleich. Alles erinnerte an den Vortag, als Moslesfehn nach 0:2- Rückstand gegen Brettorf das Spiel noch drehte.
Und dieser Eindruck schien sich zunächst im 5. Satz auch zu bestätigen.
Aber dann war es doch so, als ob die Gastgeberinnen etwas übermotiviert waren und gegen nach wie vor sehr gut spielende Kellinghusenerinnen zu viel wollten.
Eiskalt spielten Jacqueline und Co. ihr Spiel weiter und nutzten jeden Fehler des Gegners gnadenlos aus.
Am Ende stand dann ein umjubelter Sieg gegen den Gastgeber aus Moslesfehn und das Erreichen des Finales dieser Deutschen Meisterschaften.
„Sonntag was willst du mehr.“

Spielbericht mit Bildern (DFBL)

Im zweiten Halbfinale wurde Calw seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und zog überlegen gegen den TV Brettorf ohne Satzverlust in das Halbfinale ein

Dann begannen die Finalspiele.
Im Spiel um den dritten Platz trafen der Gastgeber aus Moslesfehn und der TV Brettorf aufeinander, die sich ja schon zum Auftakt eine tolle Auseinandersetzung geliefert hatten.
Diesmal hatte nach 5 spannenden Sätzen der TV Brettorf die Nase vorn und holte sich die Bronzemedaille.
Irgendwie konnten einem die Mossis mit ihren Fans am Ende doch etwas leidtun, das sie nach ihren tollen Spielen am Ende mit leeren Händen dastanden.

Ja und dann kam es zum Endspiel TSV Calw gegen den VfL Kellinghusen.
Und natürlich rechneten alle in der Halle nach den bisherigen Leitungen der Frauen aus Calw, die endlich ihre Chance beim Schopf greifen wollten, mit einem klaren und schnellen Spiel.

Aber weit gefehlt:
Durch ihren Trainer Rouven Kadgien waren die VfL´erinnen hervorragend eingestellt.
Engagiert, mit vollem Einsatz hielten die VfL-Frauen mit einem klasse Spiel dagegen und brachten Calw immer wieder in Verlegenheit.
Vor allem Jacqueline zeigte ein ums andere Male tolle Auf- und Rückschläge. Mit 12:10 konnte Calw den Satz schließlich für sich entscheiden.
Bis dahin der knappste Satzgewinn dieser Klasse-Mannschaft.
Und auch im zweiten Satz war Kellinghusen ein ebenbürtiger Gegner und so langsam zeichnete sich doch so etwas wie Verunsicherung und/oder ungläubiges Staunen in den Reaktionen der Spielerinnen des TSV Calw ab.
Ja und plötzlich war es soweit, der VfL gewann den zweiten Satz und es stand 1:1.
Der erste Satz, den Calw im Laufe des Turniers abgeben musste.
In der Halle machte sich nun doch Erstaunen breit, war es doch offensichtlich nicht das schnelle einfache Endspiel, das erwartet worden war.
Aber Calw ist eben ein Topteam und kann in den entscheidenden Momenten zulegen und obwohl der VfL Kellinghusen weiter auf einem hohen Niveau gespielte, holten sich die Frauen aus Calw sicher die nächsten beiden Sätze und gewannen am Ende hochverdient den langersehnten DM-Titel.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH aus KELLINGHUSEN.

Unsere Frauen sind am Ende verdienter Vizemeister geworden.
Sie haben es im Endspiel geschafft, vom TSV Calw die Bestleistung abzufordern.
Wie die Mannschaft mit dem Pech des Samstags umgegangen ist und es geschafft hat am Sonntag eine derartig gute Leistung abzurufen verdient höchsten Respekt und macht sie zu einem würdigen Silbermedaillengewinner.

Der VfL Kellinghusen trat mit folgendem Kader an: Anika Bruhn, Jacqueline Böhmker, Nadine Zühlke, Annika Rennekamp, Lisa Maas, Nadja Zühlke, Vemke Voß, Laura Schneider.
Trainer Rouven Kadgien, Betreuer Marten Kabbe.
Katrin Wauer konnte aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen.
Glückwunsch Mädels und vielen Dank für euer Auftreten und eure Leistung!!!

Spielbericht mit Bildern (DFBL)

Weitere Informationen auf der Homepage der DFBL.

Erste Bilder von Christian Kadgien auf Faustballbilder VfL Kellinghusen 

und hier:

 

In wenigen Tage ist es soweit und die Frauen des VfL Kellinghusen bestreiten ihre erste Hallen DM!!

Sönke Spille hat sich die Arbeit gemacht und hat alle sechs teilnehmenden Mannschaften intensiv beleuchtet und sein Ergebnis auf der Seite der Deutschen Faustball Liga veröffentlicht:

Moslesfehn (DFBL/ssp). Es ist wieder soweit: Am kommenden Wochenende kämpfen in Hundsmühlen, vor den Toren Oldenburgs, sechs Mannschaften um den Deutschen Meistertitel der Frauen. Wie zufrieden sind die teilnehmenden Teams mit der abgeschlossenen Bundesligasaison, verteidigt der TSV Dennach seinen Titel aus dem Vorjahr, kann Gastgeber SV Moslesfehn seinen Heimvorteil nutzen und wer tritt am Sonntag mit den Medaillen um den Hals die Heimreise an? Sönke Spille gibt im Vorfeld wie gewohnt einen Überblick.

Gruppe A

TV Brettorf: Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr nutzen

Zum zweiten Mal in Folge nimmt der TV Brettorf an den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Frauen teil. Nach Platz zwei im Norden im Vorjahr steigerten sich die Schwarz-Weißen dabei noch einmal und reisen nun als Staffelsieger zu den nationalen Titelkämpfen. „Damit sind wir natürlich sehr zufrieden“, zeigt sich auch Angreiferin Laura Marofke zufrieden. „Trotz der Veränderungen auf gleich drei Positionen sind wir sehr gut in die Saison gestartet und haben größtenteils solide gespielt.“ Die Nordmeisterschaft sei dabei nur ein Etappensieg. „Das große Ziel war und ist es, eine erfolgreiche DM zu spielen.“
Hier bekommen es die Brettorferinnen in der Vorrunde mit Dennach und Gastgeber Moslesfehn zu tun. „Moslesfehn ist ein sehr erfahrener Gegner der den Heimvorteil auf seiner Seite hat“, blickt die Offensivspielerin auf das Duell mit dem Landkreis-Rivalen. „An einem guten Tag sind sie immer ein gefährlicher Gegner.“ Für den zweiten Gegner aus Dennach sprechen, so Marofke, „zahlreiche nationale und internationale Titel“. „Sie lassen ihren Gegner nur wenige Chancen und werden, nur mit einer sehr konzentrierten und kompakten Leistung zu schlagen sein.“
Helfen sollen dabei auch die Erfahrungen aus der vergangenen Saison. Hier zogen die Schwarz-Weißen im Duell mit den beiden späteren Finalisten aus Dennach und Eibach nur knapp den Kürzeren. „Wir haben die DM in Illertissen als wertvolle Erfahrung verbucht und konnten nun ein weiteres Jahr an unserer Leistung arbeiten“, verrät die Marofke, die auch schon mit dem TV Jahn Schneverdingen und MTSV Selsingen bei den Deutschen Meisterschaften antrat. In Moslesfehn wolle man beim TVB nun die beste Leistung abrufen und sich selbst für „eine gute Saison belohnen“. Marofke: „Wenn wir gut ins Spiel kommen und uns auf unsere Stärken besinnen ist der Halbfinaleinzug ein realistisches Ziel.“
DM-Tipp Laura Marofke: Auch dieses Jahr ist für mich Dennach der klare Favorit, den es im Kampf um den Titel zu schlagen gilt.

TSV Dennach: Wenn es darauf ankommt wieder in Topform sein

Lange Zeit führte der TSV Dennach in der laufenden Bundesligasaison die Tabelle im Süden ungeschlagen an. Ausgerechnet am letzten Spieltag setzte es dann die erste Pleite – und das gegen den direkten Konkurrenten TSV Calw, der dank des besseren Satzverhältnisses noch an den Pink Ladies vorbeizog. „Natürlich ist es ärgerlich, am letzten Spieltag Platz eins in der Tabelle herzugeben“, sagt auch TSV-Defensivspezialistin Anna-Lisa Aldinger. Die Schwarzwälderinnen erwischte vor den letzten beiden Saisonduellen eine Krankheitswelle, mit einem etwas minimierten Kader reiste das Team nach Calw und verlor hier die Begegnung gegen die Gastgeberinnen. Nach vier Staffelsiegen in Folge tritt Dennach somit „nur“ als Zweitplatzierter vor den Toren Oldenburgs an. Und auch an den weiteren sieben Spieltagen lief nicht alles rund. „Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht und so zu viele Sätze liegen gelassen“, bemängelt Aldinger. Trübsal geblasen wird beim Titelverteidiger aber keineswegs. „Im Endeffekt fängt das Spiel an der Deutschen Meisterschaft wieder bei Null an, egal ob mit Platz eins oder zwei im Süden“, sagt die Nationalspielerin.
Dass sich die Dennacherinnen perfekt auf ein Meisterschaftswochenende einstellen können, bewiesen sie nicht zuletzt beim Europacup Anfang des Jahres und ergänzten ihre imposante Sammlung umd einen weiteren internationalen Titel. Aldinger: „Wir haben wieder gezeigt, dass wenn es darauf ankommt, wir sofort in Topform sein können.“ Auch gegen den TV Brettorf und den SV Moslesfehn wird das wieder nötig sein. „Beide Mannschafren zeichnen sich durch ihren Kampfgeist aus, da muss man dagegen halten“, weiß die TSV-Akteurin. Beide Teams dürfe man zu keiner Zeit ins Spiel kommen lassen. „Durch die Erfahrung von Laura Marofke schätze ich Brettorf einen Tick stärker ein.“ Als Ziel hat sich Dennach gesetzt, wie beim Europapokal, die beste Saisonleistung abzurufen. „Was am Ende für einen Platz herauskommt werden wir dann sehen. Aber natürlich wäre die Titelverteidigung das optimale“, blickt Aldinger voraus.
In der Vorbereitung wurde daran gearbeitet, die Baustellen der bisherigen Saison zu verbessern und an den eigenen Stärken weiter zu feilen. „Wir arbeiten auch sehr viel an der Kommunikation inneralb der Mannschaft“, verrät Anna-Lisa Aldinger.
DM-Tipp Anna-Lisa Aldinger: Einen Titelfavoriten in diesem Jahr auszumachen ist wirklich schwer. Ich schätze Brettorf und Calw als die größte Konkurrenz für uns im Kampf um den DM-Titel.

SV Moslesfehn: Bei Heim-DM zusätzliche Kräfte mobilisieren

Nur dank des Ausrichter-Freiplatzes können die Faustballerinnen des SV Moslesfehn an den nationalen Titelkämpfen in der heimischen Halle teilnehmen. 20:12 Punkte und Rang fünf standen nach den acht Spieltagen zu Buche – das angestrebte Ziel, die DM-Qualifikation auch aus eigener Kraft zu schaffen, verpassten die Frauen vom Querkanal somit. „Auch wenn sicherlich vieles schon auf den Saisonhöhepunkt ausgelegt war, zufrieden sind wir gewiss nicht“, gesteht auch Sabine Grüning. Zwischenzeitliche Trainingsausfälle und sehr durchwachsene Leistungen bei den Spieltagen machten den Mossis einen Strich durch die Rechnung. „Nichtsdestotrotz freuen wir uns sehr, dabei sein zu können und wollen uns von dem Gedanken frei machen, dass es ‚eigentlich‘ nicht gereicht hätte“, so Grüning. „Wir wollen unsere Heim-DM genießen, uns gut präsentieren und frei aufspielen.“
Leicht wird es in der Vorrunde wohl nicht werden: Gegner sind der amtierende Deutsche Meister TSV Dennach und der Nord-Staffelsieger vom TV Brettorf. „Natürlich wissen wir, dass wir eine ‚Hammer-Gruppe‘ erwischt haben“, sagt Sabine Grüning. Man gehe in beiden Begegnungen als Außenseiter ins Rennen. „Wir wissen aber auch, dass es bei einer Deutschen Meisterschaft auf die Tagesform ankommt. Wir geben uns selbstverständlich nicht kampflos geschlagen – und vielleicht ist es in eigener Halle mit unseren Fans im Rücken möglich, ins Halbfinale einzuziehen.“ Dass eine Heim-DM zusätzliche Kräfte mobilisieren kann, bewies der SVM bereits 2017 auf dem Feld. Hier hätte das Team von Trainer Till Oldenbostel Dennach beinahe bezwungen und damit für eine faustdicke Überraschung gesorgt. „Die Vorfreude auf eine Heim-DM ist immer sehr groß“, weiß auch Grüning. „Wir Spielerinnen, das Trainerteam und all unsere Helfer fiebern seit Monaten dataufhin und können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“
Manschaftsintern gab es zwar einige Aufgaben in der Vorbereitung zu erledigen, jetzt liegt der Fokus aber voll und ganz auf der sportlichen Herausforderung. Grüning: „Wir versuchen uns individuell auf die Gegner einzustellen, aber gleichzeitig unser Spiel beizubehalten.“ Vor der DM wurde für den Feinschliff noch ein zusätzliches Trainingswochenende eingelegt. „Damit können wir mit einem guten Gefühl in die Meisterschaft starten.“
DM-Tipp Sabine Grüning: Für uns ist Dennach Favorit. Sie haben es in den letzten Jahren wieder geschafft, auf den Punkt fit zu sein und ihre Leistung abzurufen.

Gruppe B

TSV Calw: Den Schwung aus der Bundesliga mitnehmen

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Zum neunten Mal in Folge nehmen die Frauen des TSV Calw nun schon an einer Deutschen Meisterschaft in der Halle teil. Den Sprung auf das Podest gelang dem TSV dabei dreimal (1x Bronze, 2x Silber) – doch der große Wurf mit dem DM-Titel wollte bisher nicht gelingen. Vielleicht ja nun in diesem Jahr. Schließlich reisen die Calwerinnen zum ersten Mal seit 2014 wieder als Südmeister zur DM. In Bad Staffelstein gelang dem Team damals sogar der Finaleinzug. Gegen eine Wiederholung hätte das Team um Angreiferin Steffi Dannecker sicherlich nichts einzuwenden. „Wir sind sehr zufrieden bisher“, sagt die Nationalspielerin. „Die Saison lief sehr gut und wir konnten uns mit dem Südmeistertitel schon etwas belohnen.“ Die „große Belohnung“, so Dannecker, stehe aber noch aus. So träumt das Team von Trainerin Elke Schöck – nach zwei vierten Plätzen zuletzt – wieder mit einer DM-Medaille die Heimreise antreten zu können. „Wenn diese Gold hätte, wäre es natürlich ein perfekter Abschluss“, so Dannecker.
Ein wichtiger Faktor könnte dabei der ausgeglichene Kader sein. „Wir haben dieses Jahr im Training und auch auf den Spieltagen sehr viel Aufmerksamkeit auf die Defensivarbeit gelegt“, verrät die Angreiferin. Dabei hätte man schon früh sehr deutlich die eigene Stabilität ausbauen können. „Unsere ‚Löwenbabys‘ trainieren kräftig mit und schauen sich einiges bei den ‚alten‘ Damen ab. Davon kommt auch die Ausgeglichenheit im Kader.“ Bereits in der Saison zeigte sich: Egal wer spielte, der machte seine Sache mehr als ordentlich.
In der DM-Vorrunde trifft der TSV nun auf Kellinghusen und Tannheim. „Gegen beide Teams muss man sehr konzentriert und stabil in das Spiel gehen“, glaubt Dannecker. „Beide Mannschaften sind sehr kampfstark und werden nicht aufgeben.“ Deshalb werde es besonders auf die Konzentration ankommen.
DM-Tipp Steffi Dannecker: Ich denke das es in diesem Jahr fast keiner nehmen lassen möchte den Titel zu holen, aber Dennach ist für mich Favorit.

VfL Kellinghusen: Bei erster Hallen-DM überzeugen

Jetzt hat es auch in der Halle geklappt: Nach den Deutschen Feldmeisterschaften 2015 in Hirschfelde und 2018 in Ahlhorn, fährt der VfL Kellinghusen nun auch zu einer DM unter dem Hallendach. „Auch wenn wir nicht immer unsere beste Leistung zeigen konnten, freuen wir uns natürlich riesig, die Qualifikation geschafft zu haben“, sagt Angreiferin Anika Bruhn. Besonders die lange und gute Vorbereitung und die Erfahrungen der Feld-DM habe dem jungen Team dabei geholfen. „Wir haben eine gute Mischung aus tollem Teamgeist und dem Willen, sich immer weiterzuentwickeln“, so Bruhn.
In der Vorrunde geht es mit Calw und Tannheim gegen gleich zwei Südvertreter. „Calw ist seit Jahren bei Deutschen Meisterschaften. Sie haben eine sehr gute Mischung aus Erfahrung und junger Mannschaft“, sagt Bruhn. Tannheim schätzt sie ähnlich stark ein. „Für uns sind sie ein unbekannter Gegner. Und für sie ist es die erste DM-Teilnahme – das kann ihnen einen zusätzlichen Schub geben.“
Als Ziel hat sich der VfL gesetzt, sich bestmöglich zu verkaufen. „Das haben wir an der Feld-DM leider nicht wirklich zeigen können und wollen es nun unbedingt besser machen“, blickt Bruhn auf den vierten Platz in Ahlhorn zurück. Damit das gelingt, wurden neben dem normalen Training noch zusätzliche Trainingseinheiten eingebaut, bei denen der Schwerpunkt auf dem Abwehr- und Angriffsspiel lag. Dazu habe jede Spielerin noch individuell für sich trainiert. „Wir wollen es schaffen, die guten Leistungen der Saison zu zeigen und gucken dann, was dabei rausspringt“, so die erfahrenste Spielerin im jungen VfL-Team.
DM-Tipp Anika BruhnIch denke das Dennach als Europapokalsieger der klare Favorit ist.

SV Tannheim: Ein unverhoffter Anruf, der die Saison verlängerte

Eigentlich hatte der SV Tannheim seine Saison bereits abeschlossen, den Trainingsbetrieb beendet. „Wir waren mit unser bisher besten Saison sehr zufrieden, konnten früh den Klassenerhalt sichern und auch in den Spielen gegen Dennach und Calw über weite Strecken mithalten“, zeigte sich Franziska Kohler zufrieden. Dabei hatte der DM-Ausrichter des vergangenen Jahres mit vielen Verletzungen und krankeitsbedingten Ausfällen zu kämpfen, der den SV zu vielen unterschiedlichen Aufstellungen an den Spieltagen zwang. „Umso überraschender war für uns eigentlich das Ergebnis“, so Kohler über den vierten Platz, die sich mit ihren Mannschaftskolleginnen gedanklich bereits eher mit der anstehenden Feld- als mit der beendeten Hallensaison beschäftigte. Doch nach der Disqualifikation vom TV Eibach rückte der SV in der Tabelle auf Rang drei vor. „Als der Anruf von Karl Ebersold kam, haben wir uns alle sehr gefreut“, erinnert sich Kohler. Nach einer kurzen Absprache stand für alle fest, das „Abenteuer DM“ in Angriff zu nehmen. Denn: „Jeder träumt davon, an einer Deutschen Meisterschaft teilzunehmen“, gesteht die Tannheimer Defensivspielerin.
Die Konkurrenz aus Calw und Kellinghusen schätzen die Tannheimerinnen extrem stark ein. „Calw spielt seit Jahren bei Deutschen Meisterschaften. Einzig die Nerven hindern sie meiner Meinung nach, dass sie ‚endlich‘ den Titel gewinnen“, sagt Franziska Kohler. In dieser Saison habe der TSV wieder eine souveräne Saison gespielt und nur wenige Sätze abgegeben. „Der Nord-Zweite aus Kellinghusen ist für uns ein unbeschriebenes Blatt. Leidiglich bei einigen Jugend-Meisterschaften sind wir bisher aufeinandergetroffen.“
Wirklich optimal verlief die Vorbereitung nicht. Zunächst musste die Truppe Termine und Hallenzeiten finden, um wieder ins Training einzusteigen. „Ich denke aber, wir konnten die letzten zweieinhalb Wochen doch noch gut für uns nutzen“, meint die Tannheimerin. „Wir leben einen großen Zusammenhalt und haben auch neben dem Feld sehr viel Spaß“, beschreibt sie das Team. Gemeinsam wolle man das vorhandene Können zeigen. „Wir reisen als ‚Underdog‘ an und haben nichts zu verlieren“, sagt Kohler. „Dazu werden uns sicher unsere spontan mitgereisten Fans zu tollen Leistungen pushen. Sollte es dann wirklich für das Halbfinale reichen, wäre das natürlich toll.“
DM-Tipp Franziska KohlerEinen Tipp abzugeben ist wirklich schwer. Bei mir hat im letzten Jahr der TV Brettorf einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber auch der TSV Calw gehört für mich zu den Favoriten (wenn sie die Leistung abrufen können die sie auch während der Saison zeigen). Wen man natürlich nie außer Acht lassen darf ist der TSV Dennach. Bei großen Ereignissen haben sie noch immer ihre ganze Klasse gezeigt!

DFBL disqualifiziert DM-Teilnehmer Eibach!!!

Gerade hat Lisa Maas in ihrem Beitrag ausführlich über die Gegner unserer Frauenmannschaft berichtet, da trudelt diese Hammermeldung rein.

Näheres auf der Homepage der DFBL:

https://faustball-liga.de/bundesliga-skandal-im-sueden-dfbl-disqualifiziert-dm-teilnehmer-eibach/

Damit ist die Faustballwelt für die  Deutschen Hallenmeisterschaften natürlich völlig auf den Kopf gestellt.

SV Tannheim

Für die Mannschaft des VfL Kellinghusen bedeutet das, dass das geplante  Spiel in der Kellinghusener Gruppe gegen den TV Eibach  nicht stattfinden wird.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wird offenbar der Vierte der Liga Süd, der SV Tannheim nachrücken und anstelle des des TV Eibach gegen die Frauen des VfL Kellinghusen antreten.

Weiteres folgt!!