Mixed-Team holt Vizemeisterschaft!!

Wegen eines mehr als verdienten Urlaubs erscheint der Bericht von Jörg Zühlke erst heute.

Am Sonntag, 19. September 2021 fand die Meisterschaft der Mixed-Staffel in Gnutz statt.
Corona bedingt hat es in diesem Jahr keine Feldsaison in dieser Staffel gegeben.
Darum hatte man beschlossen, die Meisterschaft an einem Tag auszuspielen.
Es spielten acht Mannschaften, die in zwei Gruppen aufgeteilt waren um den Titel.
Mit dabei in der Gruppe B auch unsere Truppe aus Kellinghusen.

Wie gewohnt machte man sich sonntags morgen fast in der Nacht auf den Weg, denn es ging schon um 9:30 Uhr los.
Jede Mannschaft hatte vier Spiele zu absolvieren, drei in der Vorrunde, eins in der Endrunde, je nachdem, wie man platziert war.
Wir waren mit, Nicole, Julia, Anna, Jules, Malte, Andreas, Jörg und unser Edeljoker Andreas Wolthaus (frischgebackener Bronzemedaillengewinner der Deutschen Meisterschaft männlich ü55)  zu acht
Im Vorwege hatten Nicole und Jörg schon erklärt, dass sie für den Notfall bereit stehen, ansonsten aber nicht unbedingt spielen wollten, weil sie doch noch nicht so ganz fit sind. (Nicole immer noch an der Schulter verletzt, Jörg zu dick und zu langsam mangels Trainings). Vorab, der Notfall sollte nicht eintreten.
Nicole coachte die Mannschaft erfolgreich von der Seitenlinie und Jörg beschränkte sich darauf, die restlichen drei Spiele zu schiedsen.

Vorrunde:
Im ersten Spiel warteten die uns völlig unbekannten Spieler vom ETV Hamburg.
Es sollte sich herausstellen, dass diese muntere Truppe ziemlich spielstark ist und jedem Ball hinterherläuft.
Im ersten Satz waren wir voll konzentriert und die Hamburger hatten unserem Angriff nichts entgegenzusetzen.
Im zweiten Satz war das dann schon ganz anders aus. Jeder Ball wurde erlaufen und auch der Schlagmann aus der Hansestadt konnte immer wieder bei uns punkten. Aber das brachte unsere Fünf nicht aus der Ruhe und so wurde das Spiel 11 : 4, 14 : 12 gewonnen.
Im Angriff spielten Malte und Jules, in der Abwehr Julia und Andreas und im Zuspiel Anna.

Nach einem Spiel Pause ging es mit der gleichen Aufstellung gegen unseren ewigen Kontrahenten Heinkenborstel.
Diese waren der amtierende Meister und so hieß es hochkonzentriert zu spielen.
Im ersten Satz gab es einen offenen Schlagabtausch, wobei gerade die beiden Angabenschläger einen Punkt nach dem anderen machten.
Malte war an diesem Tag super drauf, so dass er schlussendlich der bessere war.
Folglich ging der Satz mit 14 :12 Uhr an uns.
Das zeigt der Wirkung beim Gegner. Im zweiten Satz schlichen sich immer mehr Fehler auf der Gegenseite ein. Unsere Truppe spielte dagegen fehlerfrei. Entsprechend ging auch der zweite Satz mit 11: 6 an uns.

Im dritten Spiel gegen Gnutz 2 kam dann unser Medaillengewinner für Andreas ins Spiel.
Was soll man sagen, wenn man bei einer „Deutschen“ eine Medaille holt, macht man das hier in der Mixed Liga mit Links und das nicht nur weil Andreas Linkshänder ist.
Da auch die anderen vier abermals super spielten ging auch dieses Spiel glatt mit 2:0 Sätzen an uns. Das bedeutete Platz 1 in der Gruppe B und gleichzeitig die Finalteilnahme!

Endspiel:
Dort wartete mit dem Großenasper SV eine Mannschaft auf uns, gegen die wir auch schon oft gespielt hatten und zwar mal so, mal so.
Andreas kam wieder ins Spiel und los ging es.
Der erste Satz sollte fast so laufen wie schon im Spiel gegen Heinkenborstel.
Burkhard auf der anderen Seite hatte auch einen guten Tag erwischt. Und so ging es Schlag auf Schlag, wobei uns Malte mit seinen Angaben immer wieder ins Spiel zurückbrachte.
Diesmal landeten allerdings den einen besseren Ball leider die Gegner und so stand es nach dem ersten Satz 11 : 13.
Im zweiten Satz spielte Großenaspe gnadenlos fehlerfrei.
Bei uns schlichen sich dagegen leider ein paar kleinere ein, so dass wir zu Ende des Satzes mit 6:10 hinten lagen.
Vorausgegangen war eine strittige Entscheidung, ob der Ball unseres Schlagmannes im Aus war, oder nicht. Das bedeutete es vier Matchbälle für den Gegner.
Wir nahmen eine Auszeit, um noch mal ein bisschen runter zu kommen.
Hat auch fast funktioniert, wir konnten zwei Matchbälle abwehren, aber beim dritten war’s dann soweit: Großenaspe war Meister und das am Ende auch verdient, herzlichen Glückwunsch dazu.

Dennoch waren alle zufrieden, denn das war eine super Leistung, mit der wir im Vorfeld nicht gerechnet hätten.

Vielen Dank an den TSV Gnutz für die gelungene Ausrichtung.
In der Halle werden wir wieder angreifen.

Zu guter Letzt möchten wir, die Hobby Raketen uns bei dieser Gelegenheit auch noch einmal bei unserem Sponsor, der Firma Hellwig und Fölster, bedanken, die uns mit neuen Trikots und Hosen ausgestattet haben.
Diese waren heute das erste Mal im Einsatz, sind heil geblieben und haben ja auch gleich einen guten Einstand gefeiert.
Vielen Dank dafür!

Die Ergebnisse und die Abschlusstabelle

U16 Mädchen belegen einen tollen 5.Platz!!!!!!!!

Am vergangenen Wochenende fand in Wangersen die Deutsche Meisterschaft der weiblichen U16 statt.
Nicht nur die Sonne war dabei, sondern auch die weibliche U16 vom VfL Kellinghusen.

Ein Bericht von Anika Jöns:
Louisa Müller-Tischer, Jella Karstens, Jella Rehder, Chiara Meyn, Tine Retzlaff, Emma Niemann, Lotta Schacht und natürlich Mannschaftsführerin Laura Bebensee wollten sich in der Vorrunde gegen den

  • Ahlhorner SV,
  • TV Jahn Schneverdingen,
  • TV Wünschmichelbach
  • TV Vaihingen/Enz behaupten

Summer Bewernick konnte leider krankheitsbedingt nicht dabei sein.

Schon bei der Anreise der erste kleine Schock.
Der Ahlhorner SV musste leider5 aufgrund eines Coronafalls abreisen.
Somit konnten die jungen Frauen vom VFL nur noch drei Vorrundenspiele bestreiten.

Den Beginn machte man gegen den Titelaspiranten vom TV Vaihingen/ Enz gegen den man recht deutlich das Nachsehen hatte und 2:0 verlor.

Im zweiten Spiel gegen den TV Wünschmichelbach konnte man sich über die volle Distanz in drei Sätzen durchsetzen.

Im Folgespiel gegen den TV Jahn Schneverdingen sollte es wieder über drei Sätze gehen.
Während auf dem anderen Platz die weiteren Mannschaften ihre Spiele bestritten, wollte dieses Spiel lange keinen Sieger finden, ehe die junge U14 von Tine Seitz vom TV Jahn Schneverdingen sich dann mit 2:1 letztendlich gegen den VfL durchsetzen konnte.
Somit schloss man die Vorrunde als Gruppendritter ab und qualifizierte sich für die Hauptrunde.

Ein super Erfolg für die jungen Mädchen deren Trainingsfleiß mehr als belohnt wurde.

Am folgenden Tag musste man sich im Viertelfinale dem TV Stammbach stellen.
Eine starke Mannschaft, die sich später die Bronzemedaille schnappte und gegen die wir somit leider mit 0:2 das Nachsehen hatten.

Im Spiel um Platz 5 traf man nun auf den Landesrivalen vom TSV Gnutz.
Alle Spielerinnen warfen nochmal alles auf den Platz und wurden für ihren tollen Kampfgeist belohnt. Man gewann das Spiel in zwei Sätzen.

Alles in Allem ein tolles Wochenende der jungen Mannschaft.
Viele Spielerinnen waren angeschlagen und kämpften sich durch und die jungen Spielerinnen sind mit super Leistungen eingesprungen und konnten viel Wettkampfpraxis für die am Wochenende stattfindende U14 DM sammeln.

Das Trainergespann ist mächtig stolz und freut sich auf die Hallensaison.

Den DM-Titel sicherten sich letztendlich die Gastgeberinnen des MTV Wangersen
In einem packenden Finale besiegten die MTV-Mädchen den Südmeister TV Vaihingen/Enz mit 2:1 nach Sätzen.

 

Ein Bericht von Katja Maas

Am letzten Spieltag der Feldsaison traf man sich bei bestem Faustballwetter auf dem Sportplatz beim TSV Wiemersdorf.

Als vierter der Tabelle wollte man alles versuchen, um bei der Siegerehrung nach Beendigung des Spieltages noch auf dasdem Treppchen zu kommen.

Im ersten Spiel gegen den Wiemersdorf I gingen alle drei Spieler konzentriert zur Sache.
Schöne Rückschläge und den Gewinn des ersten Satzes 11:7 war der Lohn.
Der zweite Satz wurde leichtfertig mit 9:11 verloren.
Im dritten Satz lief es wieder besser und der Satz und Spiel mit 11:8 gewonnen.

Das zweite und letzte Spiel des Tages gegen den TSV Wiemersdorf II entwickelte sich zu einem spannenden Spiel mit vielen Ballwechseln, trotz holprigen Platzverhältnissen.
Mit 8:11, 11:9, 8:11 wurde es knapp verloren,
aber der eine gewonnene Satz in diesem Spiel verhalf der Mannschaft an beiden Wiemersdorfer Mannschaften  in der Tabelle noch vorbei zu ziehen,
so dass am Ende der zweite Platz hinter TSV Lola heraus kam.

Es spielten
Sherly Bewernick, Thore Gosau, Laja Reimer

die Abschlusstabelle

Am 21 und 22. August fanden in der Schweiz auf dem Sportplatz Rheinauen in Diepoldsau der Women`s Champions Cup statt.

Mit dabei aufgrund der Ergebnisse der letzten deutschen Meisterschaften auch die Frauen des VfL Kellinghusen.

Die Gruppenauslosung hatte dem VfL Kellinghusen mit dem Titelverteidiger und Seriensieger TSV Dennach und dem Dritten des letzten Champions Cup, Union Nussbach (Östereich) zwei dicke Bretter zugelost, die es zu bohren galt.
Komplettiert wurde die Gruppe durch die Schweizer Vertreter TV Jona und FB Neuendorf.

Der Bericht wurde geschrieben von Jaqueline Böhmker und Voss.
Am Freitag um 5 Uhr morgens ging es für unserer Frauenmannschaft vom VfL und 5 Fans in die Schweiz, nach Diepoldsau.
Die Fahrt verlief flüssig und völlig ohne Staus und wir waren am späten Nachmittag am Ziel.
Eine kleine Trainingseinheit war am Abend auf dem Platz geplant.
Diese verlief bei schon sehr hohen Temperaturen leider nicht so erfolgreich.
Aber dennoch hatten sich die Vfl’erinnen den Platz in Ruhe ansehen können und schonmal erste Eindrücke gewonnen.
Am Abend waren dann alle in einem schicken Biergarten mit Livemusik.
Gerade unsere Fans hatten dort sehr viel Spaß.

Am Samstag ging es dann für die Mädels sehr früh los.
Spielbeginn war um 10:30 Uhr gegen den Titelverteidiger TSV Dennach.
Es war noch nass, aber die Frauen hatten sich gut darauf vorbereiten.
Es war ein spannendes und gleichzeitig unser bestes Spiel, dass leider aber trotz großer Gegenwehr mit 0:2 Sätzen verloren ging.
Dennoch konnte man schöne Spielzüge sehen und großen Ehrgeiz für jeden einzelnen Ball.

3 Durchgänge und eine lange Wartezeit später spielten der VfL Kellinghusen gegen den TV Jona (Schweiz).
Gegen diese Mannschaft hatten wir uns Chancen ausgerechnet, doch dann lief alles schief.
Alle liefen Kreuz und Quer. Keine gute Absprache untereinander und auch die Angaben waren zu sehr auf die Frau gespielt. Die Bälle, die aufgenommen werden konnten, wurden nicht verwandelt. Auf jeder Position gab es Mängel.
Folgerichtig, 0:2 Sätze für Jona.

Mittlerweile waren es so um die 28 Grad auf dem Platz und der Tag wurde anstrengend.

Das 3. Spiel wurde gegen den FB Neuendorf (Schweiz) gespielt und glücklicherweise 2:1 gewonnen.
Die VfL Frauen machten weniger Eigenfehler, aber haben auch mehr Durchhaltevermögen gezeigt.

Zu aller Letzt ging es nach einem langen Tag gegen Union Nussbach (Österreich).
Diese Mannschaft war sehr zu spielen und schwer zu schlagen.
Aber die VfL´erinnen brauchten noch 2 Punkte um als Gruppendritter noch weiterzukommen.
Alles wurde auf eine Karte gesetzt, aber in diesem Spiel hat dann wohl leider der letzte Biss gefehlt. 0:2 für Nussbach.
Damit hatte Kellinghusen die Gruppe als 4. abgeschlossen und es ging Sonntag in die Trostrunde.

Nach einem teils gebrauchten Samstag mit wenig Erfolg, ging es Sonntag als Gruppenvierter weiter.
Das erste Spiel gegen den Österreichischen Vertreter Linz Urfahr, den 5. aus der anderen Gruppe, spiegelte dann leider die Leistung vom Vortag wider.
Wieder kam es zu keinem richtigen Spielaufbau, die Mannschaft harmonierte nicht so wie gewohnt, weshalb nicht gepunktet werden konnte. Das Spiel wurde daher schnell 0:2 verloren.

Im letzten Spiel ging es um Platz 9 erneut gegen die Mädels von Neuendorf.
Wir starteten als stärkere Mannschaft und konnten schnell klar in Führung gehen. Außerdem machten die Neuendorfer viele Eigenfehler, weshalb der erste Satz sicher an uns ging.
Im zweiten Satz kamen die Neuendorfer stärker zurück, und damit war der Satz deutlich spannender. Jedoch blieben wir überlegen, kämpften uns durch diesen Satz und gewannen das Spiel 2:0.
Schlussendlich sind wir 9. geworden und haben an Erfahrung gewonnen und das wichtigste ist:  Wir hatten ganz viel Spaß.

Fazit: Es muss noch viel mehr im Training gearbeitet werden um Feinheiten auszubessern. Die Leistung hat allgemein zu unserer Leistung in der kurzen Feldsaison gepasst. Viel zu oft gibt es Tiefen und leider nur wenig Höhen im Spiel des VfL.

Damit verabschieden wir uns aus der Feldsaison 2021 und konzentrieren uns jetzt darauf, gut vorbereitet und fit in die Hallensaison zu starten.

Insgesamt lief es aber für die anderen drei Deutschen Teams ausgesprochen erfolgreich:
Mit Sieger TV Jahn Schneverdingen, dem Ahlhorner SV und TSV Dennach schafften alle drei Teams den Sprung auf das Treppchen.

Es berichtet Malte Dinter:

Nach einem tollen Auftakt am ersten Spieltag ging es beim 2. Spieltag erneut nach Wakendorf.
Leider konnte man die Leistung vom ersten Spieltag nicht ganz wiederholen.
Sowohl gegen Güstrow, Schülp und Wakendorf wurde zwar gut gespielt.
Allerdings eben alles auf Augenhöhe und sehr Angaben geprägt.
Und wenn wir dann einen Angriff aufnehmen konnten war leider oft das Zuspiel nicht gut genug um richtig Druck zu machen, so dass wir im Gegenzug den Ball kassiert haben.
Teilweise kam dann auch noch Pech in der Form von richtigen Gurkenbällen dazu, die verhungert sind oder versprangen.
Immerhin konnte man sich gegen Schülp mit 2 Punkten belohnen, wenn auch wie alle anderen Spiele über 3 Sätze.
Allerdings statt der erzielten 2:4 Punkten hätte der Tag aber auch 0:6 oder 6:0 ausgehen können.
Fazit: Trotz des nicht ganz befriedigenden Ergebnisses eine gute Leistung und den Faustballgott dabei leider nur kurz auf unserer Seite gehabt.

Der letzte Spieltag der BZOLS fand dann am vergangenen Wochenende in Lola statt.
Nachdem man am Spieltag zuvor leider mit weniger Punkten als gewünscht zurückkam, wollte man sich zum Abschluss immerhin die Vizemeisterschaft holen.
Im 1. Spiel gegen Güstrow und auf nassem Rasen konnte man sich in einem erneut Angaben lastigen Spiel für die Niederlage am ersten Spieltag revanchieren.
Mit einer couragierten Leistung in Satz 1 und 3 durfte man sich über die ersten Punkte freuen.
Im 2. Spiel gegen Pinneberg konnte man leider nicht an die Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen und der erste Satz wurde auch nur mit Hilfe der Eigenfehler von Pinneberg gewonnen.
Auch im zweiten Satz lief es nicht rund, Eigenfehler bei uns und weniger bei Pinneberg.
Also Satz 3 und wieder zu viele Fehler in der Abwehr oder im Aufbau, so dass man mit einer 15:14 Niederlage dieses Spiel abgeben musste. Dazu verletzte sich Silas noch kurz vor Ende. 🙄
Im letzten Spiel, im Derby gegen Lola lief es wieder besser. Gerade im 1. Satz im Prinzip keine Eigenfehler und insgesamt wieder mit mehr Willen zum Sieg konnte man auch mal nach 2 Sätzen gewinnen 😉

Am Ende reichte es für den Vizemeistertitel in der BZOLS. Ein Ergebnis mit dem die Mannschaft gut leben kann.

Die Tabelle

Bei bestem Sonnenschein trafen sich die 2 Mannschaften des Wiemersdorf mit dem VfL Kellinghusen zum vorletzten Spieltag der U10.

Ein Bericht von Katja Maas:

Der TSV Lola war wegen einer vereinsinternen Veranstaltung nicht dabei, hatten aber vorab schon 3 Spiele an einem Trainingsabend bestritten.

Da in dieser Saison eine doppelte Runde gespielt wird, hatte der VfL am heutigen Tag 4 Spiele- hintereinander.

Eine echte Herausforderung für die Kids.

Den Anfang machte der Wiemersdorf I.

Die Freude, endlich nach langer Zeit einen Wettkampf zu bestreiten, war beiden Mannschaften anzusehen.

Schöne Spielzüge, mit vollem körperlichem Einsatz, mit dem meist besseren Ende für den VfL Kellinghusen bescherten einen verdienten 3:0 Sieg (11:8, 11:5, 11:9).

Gleich im Anschluss daran gab es allerdings eine klare 0:3 Niederlage gegen Wiemersdorf II, vor allen durch viele Fehler und ungenauem Zuspiels wegen nachlassender Konzentration.

Auch das dritte Spiel des Tages wiederum gegen Wiemersdorf I verlor man knapp 1:2 (11:7, 5:11, 7:11), vor allem weil die Anzahl technischen Fehler immer noch zu hoch war.

Aber im letzten Spiel gegen Wiemersdorf II war dann der Ehrgeiz bei allen Spielern geweckt, einmal alles besser zu machen – und dieses Vorhaben gelang.

Beim 2:1 (11:9, 11:8, 11:8, 9:11) waren wieder schöne Ballwechsel und Spielzüge von Laja Reimer, Sherley Bewernick und Thore Gosau zu sehen.

Das Schlusswort von Thore Gosau: Es war das erste Mal, das wir gegen den TSV Wiemersdorf gewonnen haben. In den letzten Jahren bei der U8 haben wir immer gegen Wiemersdorf verloren.

Die Tabelle

Happyend für die Faustballer des VfL Kellinghusen!

In der Erstliga-Relegation sicherten sich die Schützlinge von Trainer Thorsten Holst als Erstplatzierter doch noch das Recht, auch in der nächsten Feldsaison in der 1. Bundesliga Nord antreten zu dürfen.

Dagegen verpasste Gastgeber TSV Lola den zweiten Rang, der auch noch für die Qualifikation zur 1. Liga gereicht hätte, unter drei punktgleichen Teams (jeweils 6:2 Zähler) hauchdünn nur aufgrund der geringeren Anzahl an gewonnenen Sätzen.

Auf Grund der besonderen Spielbestimmungen der diesjährigen Feldsaison nahmen, dort neben dem Meister der 2. Bundesliga Ost, dem TSV Lola und den beiden Nordligisten Moslesfehn und Wangersen, mit dem VfL Kellinghusen und der Ahlhorner SV, die beiden Absteiger der 1. Bundesliga Nord teil.

Gleich im ersten Spiel gegen Ahlhorn, sollte man möglichst mit einem Sieg starten um sich nicht gleich unter Zugzwang zu setzen.
Man setzte den Gegner auch gleich mit starken Angaben und einer guten Defensivleistung unter Druck.
Diese Leistung konnte man auch über alle Sätze halten, so dass dieses Spiel gleich souverän mit einem glatten 3:0 abgeschlossen werden konnte. 

Im dem zweiten Spiel ging es dann gegen den Nachbarn und Aufstiegsaspiranten Lola, die im ersten Spiel den Nordmeister Moslesfehn geschlagen hatten.
Der VfL legte los wie die Feuerwehr und führte im ersten Satz dann plötzlich mit 8:0 und brachte den Satz sicher nach Hause.
Im zweiten Satz kam man zwar auch zum ersten Satzball, konnte diesen aber nicht nutzen, so dass man den Satz dann mit 11:13 abgab.
Die Sätze 3 und 4 holte man sich dann zu den Satzenden doch immer souverän.

Erstmals kam es auf diesem Niveau zu diesem Derby mit dem Nachbarn aus Lola.
„Da haben wir das beste Spiel des gesamten Wochenendes gemacht. Vor allem unser Schlagmann Sascha Heidrich hat den Lolanern ordentlich Probleme bereitet”, resümierte VfL-Spartenleiter Bernd Schneider.

Damit wurde der erste Tag dann mit 4:0 Punkten und 6:1 Sätzen erfolgreich abgeschlossen und man hatte eine sehr gute Ausgangssituation für den zweiten Tag geschaffen.

Am nächsten Tag musste man dann gleich auf nassem Rasen gegen Moslesfehn starten, für den Nordmeisten ging es in diesem Spiel schon um alles und der VfL könnte sich hier bereits den Klassenerhalt sichern.
Aber es fehlte im Gegensatz zum Vortag der Druck im Angriff und in der Abwehr und auch im Zuspiel gab es einige Unzulänglichkeiten, die am Vortag nicht zu sehen waren.
So lag man dann auch mit 0:2 Sätzen hinten, ehe man sich dann doch den dritten Satz zu sichern konnte.
Der vierte Satz konnte dann lange offen gehalten werden, um ihn dann letztlich doch zu verlieren.

Damit war die erste Niederlage besiegelt und es war abzusehen, dass hier wahrscheinlich 3 Mannschaften mit jeweils 6:2 Punkten den Zieleinlauf schaffen würden.  
Allerdings nur durch ein glattes 3:0 gegen den letzten Gegner Wangersen, würde man sicher die Klasse halten können.

Im diesem letzten Spiel tat man sich dann aber doch sehr schwer, gegen die vermeintlich schwächste Mannschaft aus dem Feld. Den ersten Satz gewann man dann auch erst nach Verlängerung mit 13:11, das hatte man sich auch so vorgestellt.
Die Sätze 2 und 3 sahen dann vom Ergebnis her doch deutlicher aus, was den wahren Spielverlauf aber nicht wieder spiegelte, da man sich durch sehr viele ungenauen Zuspiele und überhastete Aktionen das Leben im Spiel selber schwer macht.

Aber am Ende kam dann doch noch der erste Platz durch das bessere Satzverhältnis heraus und der Klassenerhalt war geschafft.
VfL-Spartenleiter Bernd Schneider war froh, dass sein Team nach Personalsorgen während der Saison an diesem wichtigen Wochenende wieder mit der Stammformation agieren konnte.
„Das war wirklich enorm eng, das Spitzentrio hatte komplett Erstliga-Niveau“, resümierte Schneider.

Die Tabelle