Happyend für die Faustballer des VfL Kellinghusen!

In der Erstliga-Relegation sicherten sich die Schützlinge von Trainer Thorsten Holst als Erstplatzierter doch noch das Recht, auch in der nächsten Feldsaison in der 1. Bundesliga Nord antreten zu dürfen.

Dagegen verpasste Gastgeber TSV Lola den zweiten Rang, der auch noch für die Qualifikation zur 1. Liga gereicht hätte, unter drei punktgleichen Teams (jeweils 6:2 Zähler) hauchdünn nur aufgrund der geringeren Anzahl an gewonnenen Sätzen.

Auf Grund der besonderen Spielbestimmungen der diesjährigen Feldsaison nahmen, dort neben dem Meister der 2. Bundesliga Ost, dem TSV Lola und den beiden Nordligisten Moslesfehn und Wangersen, mit dem VfL Kellinghusen und der Ahlhorner SV, die beiden Absteiger der 1. Bundesliga Nord teil.

Gleich im ersten Spiel gegen Ahlhorn, sollte man möglichst mit einem Sieg starten um sich nicht gleich unter Zugzwang zu setzen.
Man setzte den Gegner auch gleich mit starken Angaben und einer guten Defensivleistung unter Druck.
Diese Leistung konnte man auch über alle Sätze halten, so dass dieses Spiel gleich souverän mit einem glatten 3:0 abgeschlossen werden konnte. 

Im dem zweiten Spiel ging es dann gegen den Nachbarn und Aufstiegsaspiranten Lola, die im ersten Spiel den Nordmeister Moslesfehn geschlagen hatten.
Der VfL legte los wie die Feuerwehr und führte im ersten Satz dann plötzlich mit 8:0 und brachte den Satz sicher nach Hause.
Im zweiten Satz kam man zwar auch zum ersten Satzball, konnte diesen aber nicht nutzen, so dass man den Satz dann mit 11:13 abgab.
Die Sätze 3 und 4 holte man sich dann zu den Satzenden doch immer souverän.

Erstmals kam es auf diesem Niveau zu diesem Derby mit dem Nachbarn aus Lola.
„Da haben wir das beste Spiel des gesamten Wochenendes gemacht. Vor allem unser Schlagmann Sascha Heidrich hat den Lolanern ordentlich Probleme bereitet”, resümierte VfL-Spartenleiter Bernd Schneider.

Damit wurde der erste Tag dann mit 4:0 Punkten und 6:1 Sätzen erfolgreich abgeschlossen und man hatte eine sehr gute Ausgangssituation für den zweiten Tag geschaffen.

Am nächsten Tag musste man dann gleich auf nassem Rasen gegen Moslesfehn starten, für den Nordmeisten ging es in diesem Spiel schon um alles und der VfL könnte sich hier bereits den Klassenerhalt sichern.
Aber es fehlte im Gegensatz zum Vortag der Druck im Angriff und in der Abwehr und auch im Zuspiel gab es einige Unzulänglichkeiten, die am Vortag nicht zu sehen waren.
So lag man dann auch mit 0:2 Sätzen hinten, ehe man sich dann doch den dritten Satz zu sichern konnte.
Der vierte Satz konnte dann lange offen gehalten werden, um ihn dann letztlich doch zu verlieren.

Damit war die erste Niederlage besiegelt und es war abzusehen, dass hier wahrscheinlich 3 Mannschaften mit jeweils 6:2 Punkten den Zieleinlauf schaffen würden.  
Allerdings nur durch ein glattes 3:0 gegen den letzten Gegner Wangersen, würde man sicher die Klasse halten können.

Im diesem letzten Spiel tat man sich dann aber doch sehr schwer, gegen die vermeintlich schwächste Mannschaft aus dem Feld. Den ersten Satz gewann man dann auch erst nach Verlängerung mit 13:11, das hatte man sich auch so vorgestellt.
Die Sätze 2 und 3 sahen dann vom Ergebnis her doch deutlicher aus, was den wahren Spielverlauf aber nicht wieder spiegelte, da man sich durch sehr viele ungenauen Zuspiele und überhastete Aktionen das Leben im Spiel selber schwer macht.

Aber am Ende kam dann doch noch der erste Platz durch das bessere Satzverhältnis heraus und der Klassenerhalt war geschafft.
VfL-Spartenleiter Bernd Schneider war froh, dass sein Team nach Personalsorgen während der Saison an diesem wichtigen Wochenende wieder mit der Stammformation agieren konnte.
„Das war wirklich enorm eng, das Spitzentrio hatte komplett Erstliga-Niveau“, resümierte Schneider.

Die Tabelle

 

Am vergangenen Sonntag ging es für die 1. Frauen Mannschaft des VfL Kellinghusen nach langer Pause zum ersten ersten Spieltag nach Moslesfehn.

Es berichtet Vemke Voß

In der Feldsaison 2021 wird nur eine einfache Runde gespielt, weshalb wir nur 4 anstatt 8 Spieltage haben. 

Mit leicht verjüngtem Kader starten wir in die Saison.

Nadine Zühlke und Anika Jöns laufen in dieser Spielzeit für die zweite auf und wir bekommen Unterstützung von Levke Voß und Annika Rennekamp. 

 

Um 7:15 traten wir die Reise nach Moslesfehn an.

Gegner waren, neben dem Ausrichter, auch das Team aus Leverkusen. 

 

SV Moslesfehn – VfL Kellinghusen 3:2 (11:5, 8:11, 4:11, 11:8, 11:8

Wie eigentlich immer gegen Moslesfehn, ging die Partie über die volle Distanz.

Die Trainer Torbjörn Schneider und Marten Kabbe starteten mit Jacqueline Böhmker im Rückschlag, Annika Rennekamp in der Angabe, Nadja Zühlke im Zuspiel und Katrin Wauer und Lisa Maas in der Abwehr.

Der starke Rückenwind machte uns den Start in unser erstes Saisonspiel schwer. Wir haben keinen sauberen Spielaufbau zustande bekommen und mussten den Satz schnell mit 4:11 an den Ausrichter abgeben.

Im 2. Satz, gegen den Wind, lief es dann deutlich besser und wir kamen gut ins Spiel. Wir wurden sicherer und holten uns diesen Satz mit 11:8.

Im 3. Satz stellten die Trainer um. Lisa in die Mitte, Levke in die Abwehr und Nadja raus. In diesem Satz nutzen wir den Rückenwind aus und punkteten ein ums andere mal. Auch die Abwehr zeigte gute Gegenwehr gegen den starken Angriff der Mossis. Mit konstanter Leistung ging der Satz mit 11:4 auf unser Konto.

Nun ging es in den Entscheidungssatz.

Der Satz startete ausgeglichen und beim Stand von 5:6 wechselten wir die Seiten.

Wir liefen einem leichten Rückstand hinterher und schafften es nicht mehr diesen auszuholen, ehe sich die Frauen aus Moslesfehn den Sieg holten.

Trotz Niederlage konnte sich unsere Leistung sehen lassen und wir können darauf aufbauen. 

 

VfL Kellinghusen– Bayer 04 Leverkusen 3:1 (11:5, 11:6, 12:14, 11:4) 

In das Spiel gegen Leverkusen starteten wir mit Jacqueline in der Angabe und im Rückschlag. Levke unterstützte von vorne rechts im Zweitschlag und Nadja stand in der Mitte. Die Abwehr bildeten Lisa und Katrin.

In den ersten beiden Sätzen waren wir den Mädels aus Leverkusen deutlich überlegen und zogen unser Spiel durch.

Durch sicheren Spielaufbau konnten Levke und Jacqueline ein ums andere mal punkten und die beiden Sätze gingen an uns.

Im dritten Satz ließen Spannung und Konzentration nach und wir konnten uns nicht absetzen. Am Ende des 3. Satzes wurde Jacqueline ausgewechselt und Annika kam ins Spiel, doch wir mussten den Satz mit 12:14 abgeben. Im vierten Satz haben wir uns wieder gefangen und spielten sicher und fehlerfrei.

Unsere beiden jungen Hüpfer, Levke und Annika, zeigten eine starte Leistung im Angriff und holten uns den Sieg mit einem deutlichen 11:4. 

 

Mit 2:2 Punkten sind wir zufrieden und befinden uns aktuell auf dem 4. Platz. 

 

Es waren dabei: Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Katrin Wauer, Jacqueline Böhmker, Levke Voß, Annika Rennekamp, Marten Kabbe und Torbjörn Schneider

 

Der nächste Spieltag ist am 04.07. in Wardenburg gegen den Ausrichter und die Frauen aus Schneverdingen. 

 

Am 11.07. (Gäste: Brettorf und Hannover) und am 18.07. (Gäste: Ahlhorn und Düdenbüttel) finden jeweils um 11 Uhr unsere Heimspieltage statt.

Wir freuen uns auf Unterstützung! 

Die Tabelle

Am vergangenen Wochenende fuhr der VfL Kellinghusen mit 2 Frauen- und einer Männermannschaft nach Leipzig um im Rahmen der Vorbereitungen auf die Hallensaison in der riesigen Halle der Sportschule „Egidius Braun“ an den Leipzig Open 2020 teilzunehmen.

es berichtet Vemke Voß:

Das Besondere an diesem Turnier ist, dass sich das Ganze zwar in der Halle abspielt, aber die Maße des Feldes wie in der Feldsaison sind (sprich: 50x20m). Außerdem gibt es keine Wandseiten und die Halle ist so groß, dass dort drei Felder, mit mehr als genug Auslauf, nebeneinander aufgebaut werden können und immer noch ausreichend Platz für eine Einspielfläche übrig ist.
Gespielt wurde 2×10 Minuten und in beiden Halbzeiten wurde neu angefangen zu zählen.

Am Samstag bestritt die 1. Frauenmannschaft die Gruppenphase in der Gruppe B.
Der komplette Kader der Mannschaft hatte die Reise angetreten, um sich an die neuen Konstellationen zu gewöhnen und viel auszuprobieren.

Das erste Spiel forderte uns direkt stark heraus.
Die Frauen aus Staffelstein waren sofort hellwach und agierten sicher
Wir hingehen benötigten die erste Halbzeit erstmal zum Reinkommen und verloren schnell mit 4:6
In der zweiten Halbzeit waren wir dann im Spiel angekommen und konnten mit 8:5 die Spielzeit beenden.

Im zweiten Spiel gegen den Ohligser TV waren wir von Anfang an voll da und haben gut in unser Spiel gefunden.
Mit 10:2 und 9:5 konnten wir die Sätze für uns entscheiden.

Im letzten Spiel des Tages gegen den ESV Dresden waren wir deutlich überlegen, wir konnten viel ausprobieren und an unserer Sicherheit im Spiel arbeiten.
Gegen die Mädels aus Dresden gewannen wir mit 12:6 und 13:5.

Wir beendeten die Gruppenphase als Gruppen 1. und standen somit im Viertelfinale.

Am Sonntag ging es im Viertelfinale gegen die Mädels des TV Käfertal.
Diesmal waren wir direkt im ersten Spiel voll da und konnten sicher mit 10:6 und 10:3 ins Halbfinale einziehen.

Im Halbfinale warteten dann die Mädels des SV Energie Görlitz.
Diese starteten sicher und selbstbewusst in die Partie, wohingegen wir nicht ganz durchkamen und den ersten Satz mit 6:8 abgeben mussten.
In der zweiten Halbzeit lief es für uns besser und wir gewannen mit deutlich mit 8:3.
Nun musste ein Entscheidungssatz her.
Dieser wurde im Best-of-Three Modus gespielt.
Das heißt es wird wie bei 2 Gewinnsätzen gespielt, bis ein Team 2:0 oder 2:1 gewonnen hat.
So sicher wie im zweiten Satz gingen wir auch in diesen Entscheidungssatz und konnten uns mit 2:0 durchsetzen.

Damit standen wir im Finale.

Im Finale standen uns die Frauen des TV Brettorf gegenüber.
Nun wurde nicht mehr auf Zeit gespielt, sondern 2 Gewinnsätze ganz normal bis 11.

Wie so oft gegen Brettorf gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel, wo sich noch keiner so richtig absetzen konnte.
Der Satz ging noch in die Verlängerung, wo der TVB dann das bessere Ende hatte: 11:13.

Im zweiten Satz konnten wir noch bis zum 4:6 mithalten, doch dann funktionierte bei uns erstmal gar nichts mehr. Mit 4:10 lagen wir zurück und hatten den Satz bereits abgeschenkt, wodurch wir ganz locker aufspielten und Brettorf auf Krampf versuchte den letzten Punkt zu machen. Bis zum 10:10 wehrten wir 6 Matchbälle ab und erkämpften und eigene.
Am Ende gewannen wir diesen Satz noch mit 15:14 und mussten in den Entscheidungssatz.

Auch in diesem Satz kann sich keines der beides Team bis zum 9:9 richtig absetzen.
Beim 10:9 haben wir einen Matchball, nutzen unsere Chance nicht, wodurch es wieder 10:10 steht.
Nun belohnen sich die Frauen aus Brettorf mit 2 Punkten und entscheiden dieses hart umkämpfte Finale für sich.

Für den VfL spielten: Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Katrin Wauer, Jacqueline Böhmker, Levke Voß, Annika Rennekamp

Die zweite Frauen Mannschaft hatte es in Gruppe C mit Abstand am schwersten.
Gegen Pfungstadt, Wardenburg und Ohligs malte man sich nicht so große Chancen aus. Jedoch überraschten die Frauen mit einem souveränen Auftritt und konnten
2 Unentschieden und eine Niederlage mitnehmen.
Leider reichte es trotzdem nur für den 4. Platz in der Gruppe.
Am Sonntag holten sich die Frauen den 10. Platz. (Offiziell 11., aber es gab einen Fehler bei der Rechnung.)

Auch die 1. Männer schlug sich sehr erfolgreich.
In der Gruppe B beendete die Mannschaft die Vorrunde hinter dem TV Vaihingen/Enz auf dem zweiten Platz und zog so in die Entscheidungsspiele am Sonntag ein.
Hier setzte man sich im Viertelfinale mit 2:0 gegen den DJK Süd Berlin durch und zog mit diesem Sieg in das Halbfinale ein.
Im Spiel gegen den TV Brettorf konnte die Mannschaft nur phasenweise mithalten und verlor am Ende verdient mit 0:2 Sätzen.
Nun ging es im Spiel um Platz 3 gegen TSV Hagen 1860 und man konnte sich in einem Spiel über drei Sätze denkbar knapp durchsetzen.

Insgesamt schnitten der VfL Kellinghusen mit einem 2. und einem 3. Platz aber sehr erfreulich ab, was Mut macht für die kommende Hallensaison.

Großer Sieger der Leipzig Open war der TV Brettorf, der sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen als Turniersieger von Platz ging.
Herzlichen Glückwunsch!!

Impressionen aus Leipzig (Quelle: SC DHfK Leipzig e.V.)
Tag 1            Tag 2 

Und zu guter Letzt:
Faustball-Offensive aus Leipzig!
Schöner Bericht im MDR – Mitteldeutscher Rundfunk

Eine Nachbetrachtung der Deutschen Meisterschaften aus Sicht unserer 1.Frauenmannschaft und ein Ausblick auf die kommende Hallensaison

Geschrieben von Vemke Voß:

In der Kurzsaison reichte es nur für Platz vier und die sportliche Qualifikation für die DM war somit nicht erreicht.
Jedoch durften wir als Ausrichter als 3. Nord antreten. Unser Viertelfinalgegner war der TSV Calw (2. Süd).
Verletzungs- und Urlaubsbedingt reiste das Team mit minimiertem Kader an. Bereits zweimal standen wir uns bei einer Deutschen Meisterschaft auf dem Feld gegenüber und zweimal zogen wir den Kürzeren.
So waren wir umso motivierter dieses Mal als Sieger aus der Partie zu gehen.

Viertelfinale: TSV Calw – VfL Kellinghusen 2:3  (11:13, 11:9, 12:10, 9:11, 8:11)
Startaufstellung: Jacqueline Böhmker, Anika Jöns, Lisa Maas, Nadja Zühlke, Vemke Voß

Euphorisch starteten wir in Satz 1.
Schnell gehen wir mit 3:1 in Führung. An den starken Wind müssen sich beide Teams noch gewöhnen und so unterlaufen beiden noch viele Fehler und es entwickelt sich ein ausgeglichener Satz. Über 7:7 und 9:9 erkämpfen wir uns jedoch den ersten Satz mit 13:11.
Im 2. Satz hat Calw nun die Seite mit Rückenwind und kann sich mit 7:5 absetzen. Bei 10:7 hat Calw die Chance auf den Satzausgleich, was wir jedoch zweifach verhindern können. Noch ein weiterer Punkt gelingt uns leider nicht, wodurch der Satz auf das Konto des TSV Calw geht.
Das Trainer-Dou Schneider/Kabbe wechselt Vemke in die Mitte und Katrin Wauer kommt für Nadja und unterstützt Lisa in der Abwehr. 
Auch in diesem Satz ist das Zuspiel der entscheidende Knackpunkt. Die Umstellung kann nicht den gewünschten Erfolg bringen und wir gelangen in einen drei Punkte Rückstand (6:9).
Es wird nochmal spannend und wir kämpfen uns noch auf 8:10 ran, verlieren aber mit 10:12 und geraten in Satzrückstand (1:2).
Nun muss ein Satzgewinn her, damit wir den Entscheidungssatz erzwingen können, um nicht nach vier Sätzen schon aus der Meisterschaft auszuscheiden. Bis zum 5:5 laufen wir einem Rückstand hinterher und vorne wird gewechselt. Annika Rennekamp kommt für Kapitän Anika Jöns und übernimmt die Angabe. Nun ist es das Löwenrudel, was extreme Probleme mit dem Wind hat und dazu die klugen Angaben von Annika bescheren uns den wichtigen 11:9 Satzgewinn.
In Satz 5 ist wieder alles drin und es geht um den Halbfinaleinzug. Bisher war es ein sehr ausgeglichenes Spiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten, trotzdem haben wir uns beide sehr schwer damit getan den Ball ordentlich an die Leine zu bekommen.
Der Sieg ist weiterhin umkämpft und zum Seitenwechsel können wir mit 6:5 in Führung gehen.
Nach dem Seitenwechsel haben wir die Angabe und Jacqueline verwandelt diese zum 7:5.
Wir kämpfen uns durch diesen Satz und können den 2. von 3 Matchbällen verwandeln.

Halbfinale: Ahlhorner SV – VfL Kellinghusen 3:2  (11:7, 4:11, 11:6, 5:11, 11:7)
Startaufstellung: Annika Rennekamp, Jacqueline Böhmker, Lisa Maas, Nadja Zühlke, Vemke Voß

Dass der Ahlhorner SV als Nordmeister und Titelverteidiger kein leichter Gegner sein wird, war von Anfang an klar.
Selbstbewusst und sicher startete der ASV in das Halbfinale und erspielte sich ohne Gegenwehr unsererseits eine 5:0 Führung.
Schneider nahm eine Auszeit und wir fingen nochmal neu an zu spielen und erkämpften uns bei böigem Wind den 6:6 Ausgleich.
Kurze Zeit später waren es wieder der starke Gegenwind und unsere Eigenfehler, die dem Nordmeister den ersten Satzgewinn brachten (7:11). 
Auf der nun besseren Seite starteten wir mit einem 5:2 in diesen Satz. Hier funktionierte nun alles.
Der ASV wechselte seine Offensive komplett durch, doch auch das konnte uns diesen Satz nicht mehr strittig machen. Mit 11:4 holen wir den Satzausgleich.
In den Sätzen 3 und 4 verlief es genau wie in den Sätzen 1 und 2.
Außerdem wechselte im vierten Satz Nadja in die Mitte und Vemke wurde durch Katrin ersetzt.
Beide Teams gewannen auf der Seite mit Rückenwind den Satz deutlich (6:11, 11:5) und so musste auch in unserem zweiten Spiel des Tages der Entscheidungssatz her. 
Die Spielführerinnen Imke Schröder und Anika Jöns traten zur Seitenwahl an und machten sich die Entscheidung nicht leicht, denn der Wind war an diesem Tag ein zusätzlicher schwerer Gegner.
Wir starteten auf der vermeidlich schwereren Seite und konnten bis zum 3:4 gut mithalten. Es war wichtig auf dieser Seite möglichst viele Punkte mitzunehmen, um Ahlhorn auf der besseren Seite dann schnell überholen zu können.
Doch dann passierten uns einige Unsauberkeiten und Eigenfehler und wir wechselten die Seiten mit einem 3:6 Rückstand.
Die Hoffnung, auf der besseren Seite den ASV zu überholen, verblasste leider. Zwar kommen wir nochmal auf 7:9 ran, aber dann ist es Imke Schröder, die ihr Team mit zwei Punkten ins Finale führt.
Uns fehlte am Ende die Konzentriertheit, um auch diesen Satz zu gewinnen. Ahlhorn war uns einfach mental überlegen, denn wir spielten in diesem Entscheidungssatz sehr unsicher und das nutze das erfahrene Team aus Ahlhorn natürlich aus.

Spiel um Platz 3: TV Jahn Schneverdingen – VfL Kellinghusen 3:0  (11:6, 11:5, 11:9)
Startaufstellung: Katrin Wauer, Jacqueline Böhmker, Annika Rennekamp, Nadja Zühlke, Levke Voß

Zum dritten Mal in Folge stehen wir am Sonntagmorgen im Spiel um Platz 3 und endlich sollte die Bronze Medaille her.
Wie auch vor zwei Jahren in Ahlhorn standen wir dem TV Jahn Schneverdingen gegenüber.
Da Marten und Torbjörn direkt im Anschluss an unser Spiel selbst um die Bronzemedaille kämpften, hat Theo den Posten als Coach übernommen.
Zu Beginn des Spieles regnete es wie aus Eimern.
Der TV Jahn kam mit dem nassen Boden eindeutig besser zurecht und machte mehr Druck als wir. So lagen wie schnell mit 3:8 hinten und Jöns kam für Rennekamp ins Spiel. So konnten wir noch zwei von insgesamt sieben Satzbällen abwehren. Dann geht der Satz allerdings mit 6:11 an Schneverdingen.
Auch im zweiten Satz waren wir deutlich unterlegen.
Die Defensivarbeit sowie die Rettungsaktionen der Schneverdingerinnen war beeindruckend. Auch setzen die Schlagfrauen Theresa Schröder und Helle Großmann uns mächtig unter Druck und der Satz geht deutlich mit 5:11 verloren.
Im dritten Satz musste nun ein Sieg her, um noch um Bronze mitspielen zu können.
Ein deutlich besserer Start als in den Sätzen zuvor brachte uns einen 3:1 Vorsprung. Jedoch ließen wir den TV Jahn durch Eigenfehler wieder auf 4:4 rankommen.
Nun stehen wir deutlich stabiler und es gestaltet sich ein spannender dritter Satz. Wir zeigen gute Aktionen und unser Kampfgeist ist geweckt- doch leider etwas zu spät.
Beim Stand von 9:9 ist zwar noch alles möglich, doch dann sind es zwei gute Punkte von Schneverdingen und die Heidschnucken freuen sich über die Bronzemedaille.
Leider hat es auch auf unserer vierten Feld-DM nicht für eine Medaille gereicht.
Wir werden uns die Wiederholungen der Spiele auf Sportdeutschland. TV noch einmal gemeinsam anschauen, um verschiedene Szenen zu analysieren und unsere Schwächen zu erkennen. Denn von außen sieht man ja bekanntlich alles besser.

Nun werden wir der u18w bis zu ihrer DM noch als Sparringspartner dienen und danach auch in die Vorbereitung für die Hallensaison starten.

Die Trainer Marten Kabbe und Torbjörn Schneider haben auch schon den Kader für die Frauenteams bekannt gegeben.
Dort erwarten uns einige personelle Veränderungen.
Für unseren Kapitän Anika Jöns war es nun (vorerst 😉) das letzte Spiel in der 1. Mannschaft. Sie unterstützt ab der Hallensaison unsere zweite Frauen Mannschaft.
Auch Nadine Zühlke gehört ab der Hallensaison dem Kader der zweiten Mannschaft an, wobei ihr Einsatz noch fraglich ist, da sie sich den Ellenbogen hat operieren lassen und voraussichtlich 4 Monate pausieren muss.
Dafür bekommen wir Verstärkung von Annika Rennekamp und Levke Voß.

Somit spielen in der Hallensaison folgende Spielerinnen in der 1. Mannschaft: Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Katrin Wauer, Jacqueline Böhmker, Annika Rennekamp, Levke Voß.

Wir wollen uns hier noch einmal bei ALLEN Helfern, den teilnehmenden Mannschaften und unserem Vorstand bedanken.
Ohne euch und die gute Zusammenarbeit hätten wir diese Meisterschaft nicht auf die Beine stellen können. Wir alle zusammen haben diese DM zu einer einzigartigen Veranstaltung gemacht.
Wir hoffen, dass wir in der Hallensaison wieder eine einigermaßen normale Saison spielen können, wo hoffentlich auch ihr als unsere treuen Fans dabei sein dürft.

Bilder der Deutschen Meisterschaften sind zu finden auf:
Bilder Meisterschaften (von Christian Kadgien)

Kader: Anika Bruhn (1), Nadine Zühlke (2), Nadja Zühlke (3), Lisa Maas (4), Vemke Voß (5), Katrin Wauer (6), Jacqueline Böhmker (7)

Saisonabschlussbericht der 1. Frauen!!

geschrieben von Vemke Voss:

Als amtierender deutscher Vizemeister der vergangenen Hallensaison starteten wir in der Hallensaison 19/20.

Dass die erneute Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft dieses Mal deutlich schwerer werden würde, lag daran, dass die gegnerischen Teams nun teilweise

wieder besser aufgestellt waren und wir selbst mit berufs- oder gesundheitsbedingten Ausfällen an Trainings- und Spieltagen zu kämpfen hatten.

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Am Sonntag starteten die Frauen am 6. Spieltag in Wangersen gegen den Ausrichter und den TV Brettorf.
Trainer Bernd Schneider konnte auf alle 7 Spielerinnen zurückgreifen. 

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…… 1. Frauen Halle 19/20

geschrieben von Vemke Voss

Die 1. Frauenmannschaft des VfL Kellinghusen startet mit unverändertem Kader in die kommende Hallenspielzeit.
Den festen Kader bilden Anika Bruhn, Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Katrin Wauer und Jacqueline Böhmker.
Unterstützung bekommen die 6 Spielerinnen an einigen Spieltagen aus der zweiten Mannschaft. Vielen Dank dafür! 😊
Aus Gründen wie u.a. Studium und Beruf wird das Team nicht regelmäßig zusammen trainieren können.
Auch Trainer Rouven Kadgien wird als Coach leider nicht an allen Spieltagen am Seitenrand stehen können, da er für die Männermannschaft selbst auf dem Spielfeld steht.

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