Am vergangenen Wochenende fuhr der VfL Kellinghusen mit 2 Frauen- und einer Männermannschaft nach Leipzig um im Rahmen der Vorbereitungen auf die Hallensaison in der riesigen Halle der Sportschule „Egidius Braun“ an den Leipzig Open 2020 teilzunehmen.

es berichtet Vemke Voß:

Das Besondere an diesem Turnier ist, dass sich das Ganze zwar in der Halle abspielt, aber die Maße des Feldes wie in der Feldsaison sind (sprich: 50x20m). Außerdem gibt es keine Wandseiten und die Halle ist so groß, dass dort drei Felder, mit mehr als genug Auslauf, nebeneinander aufgebaut werden können und immer noch ausreichend Platz für eine Einspielfläche übrig ist.
Gespielt wurde 2×10 Minuten und in beiden Halbzeiten wurde neu angefangen zu zählen.

Am Samstag bestritt die 1. Frauenmannschaft die Gruppenphase in der Gruppe B.
Der komplette Kader der Mannschaft hatte die Reise angetreten, um sich an die neuen Konstellationen zu gewöhnen und viel auszuprobieren.

Das erste Spiel forderte uns direkt stark heraus.
Die Frauen aus Staffelstein waren sofort hellwach und agierten sicher
Wir hingehen benötigten die erste Halbzeit erstmal zum Reinkommen und verloren schnell mit 4:6
In der zweiten Halbzeit waren wir dann im Spiel angekommen und konnten mit 8:5 die Spielzeit beenden.

Im zweiten Spiel gegen den Ohligser TV waren wir von Anfang an voll da und haben gut in unser Spiel gefunden.
Mit 10:2 und 9:5 konnten wir die Sätze für uns entscheiden.

Im letzten Spiel des Tages gegen den ESV Dresden waren wir deutlich überlegen, wir konnten viel ausprobieren und an unserer Sicherheit im Spiel arbeiten.
Gegen die Mädels aus Dresden gewannen wir mit 12:6 und 13:5.

Wir beendeten die Gruppenphase als Gruppen 1. und standen somit im Viertelfinale.

Am Sonntag ging es im Viertelfinale gegen die Mädels des TV Käfertal.
Diesmal waren wir direkt im ersten Spiel voll da und konnten sicher mit 10:6 und 10:3 ins Halbfinale einziehen.

Im Halbfinale warteten dann die Mädels des SV Energie Görlitz.
Diese starteten sicher und selbstbewusst in die Partie, wohingegen wir nicht ganz durchkamen und den ersten Satz mit 6:8 abgeben mussten.
In der zweiten Halbzeit lief es für uns besser und wir gewannen mit deutlich mit 8:3.
Nun musste ein Entscheidungssatz her.
Dieser wurde im Best-of-Three Modus gespielt.
Das heißt es wird wie bei 2 Gewinnsätzen gespielt, bis ein Team 2:0 oder 2:1 gewonnen hat.
So sicher wie im zweiten Satz gingen wir auch in diesen Entscheidungssatz und konnten uns mit 2:0 durchsetzen.

Damit standen wir im Finale.

Im Finale standen uns die Frauen des TV Brettorf gegenüber.
Nun wurde nicht mehr auf Zeit gespielt, sondern 2 Gewinnsätze ganz normal bis 11.

Wie so oft gegen Brettorf gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel, wo sich noch keiner so richtig absetzen konnte.
Der Satz ging noch in die Verlängerung, wo der TVB dann das bessere Ende hatte: 11:13.

Im zweiten Satz konnten wir noch bis zum 4:6 mithalten, doch dann funktionierte bei uns erstmal gar nichts mehr. Mit 4:10 lagen wir zurück und hatten den Satz bereits abgeschenkt, wodurch wir ganz locker aufspielten und Brettorf auf Krampf versuchte den letzten Punkt zu machen. Bis zum 10:10 wehrten wir 6 Matchbälle ab und erkämpften und eigene.
Am Ende gewannen wir diesen Satz noch mit 15:14 und mussten in den Entscheidungssatz.

Auch in diesem Satz kann sich keines der beides Team bis zum 9:9 richtig absetzen.
Beim 10:9 haben wir einen Matchball, nutzen unsere Chance nicht, wodurch es wieder 10:10 steht.
Nun belohnen sich die Frauen aus Brettorf mit 2 Punkten und entscheiden dieses hart umkämpfte Finale für sich.

Für den VfL spielten: Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Katrin Wauer, Jacqueline Böhmker, Levke Voß, Annika Rennekamp

Die zweite Frauen Mannschaft hatte es in Gruppe C mit Abstand am schwersten.
Gegen Pfungstadt, Wardenburg und Ohligs malte man sich nicht so große Chancen aus. Jedoch überraschten die Frauen mit einem souveränen Auftritt und konnten
2 Unentschieden und eine Niederlage mitnehmen.
Leider reichte es trotzdem nur für den 4. Platz in der Gruppe.
Am Sonntag holten sich die Frauen den 10. Platz. (Offiziell 11., aber es gab einen Fehler bei der Rechnung.)

Auch die 1. Männer schlug sich sehr erfolgreich.
In der Gruppe B beendete die Mannschaft die Vorrunde hinter dem TV Vaihingen/Enz auf dem zweiten Platz und zog so in die Entscheidungsspiele am Sonntag ein.
Hier setzte man sich im Viertelfinale mit 2:0 gegen den DJK Süd Berlin durch und zog mit diesem Sieg in das Halbfinale ein.
Im Spiel gegen den TV Brettorf konnte die Mannschaft nur phasenweise mithalten und verlor am Ende verdient mit 0:2 Sätzen.
Nun ging es im Spiel um Platz 3 gegen TSV Hagen 1860 und man konnte sich in einem Spiel über drei Sätze denkbar knapp durchsetzen.

Insgesamt schnitten der VfL Kellinghusen mit einem 2. und einem 3. Platz aber sehr erfreulich ab, was Mut macht für die kommende Hallensaison.

Großer Sieger der Leipzig Open war der TV Brettorf, der sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen als Turniersieger von Platz ging.
Herzlichen Glückwunsch!!

Impressionen aus Leipzig (Quelle: SC DHfK Leipzig e.V.)
Tag 1            Tag 2 

Und zu guter Letzt:
Faustball-Offensive aus Leipzig!
Schöner Bericht im MDR – Mitteldeutscher Rundfunk

Eine Nachbetrachtung der Deutschen Meisterschaften aus Sicht unserer 1.Frauenmannschaft und ein Ausblick auf die kommende Hallensaison

Geschrieben von Vemke Voß:

In der Kurzsaison reichte es nur für Platz vier und die sportliche Qualifikation für die DM war somit nicht erreicht.
Jedoch durften wir als Ausrichter als 3. Nord antreten. Unser Viertelfinalgegner war der TSV Calw (2. Süd).
Verletzungs- und Urlaubsbedingt reiste das Team mit minimiertem Kader an. Bereits zweimal standen wir uns bei einer Deutschen Meisterschaft auf dem Feld gegenüber und zweimal zogen wir den Kürzeren.
So waren wir umso motivierter dieses Mal als Sieger aus der Partie zu gehen.

Viertelfinale: TSV Calw – VfL Kellinghusen 2:3  (11:13, 11:9, 12:10, 9:11, 8:11)
Startaufstellung: Jacqueline Böhmker, Anika Jöns, Lisa Maas, Nadja Zühlke, Vemke Voß

Euphorisch starteten wir in Satz 1.
Schnell gehen wir mit 3:1 in Führung. An den starken Wind müssen sich beide Teams noch gewöhnen und so unterlaufen beiden noch viele Fehler und es entwickelt sich ein ausgeglichener Satz. Über 7:7 und 9:9 erkämpfen wir uns jedoch den ersten Satz mit 13:11.
Im 2. Satz hat Calw nun die Seite mit Rückenwind und kann sich mit 7:5 absetzen. Bei 10:7 hat Calw die Chance auf den Satzausgleich, was wir jedoch zweifach verhindern können. Noch ein weiterer Punkt gelingt uns leider nicht, wodurch der Satz auf das Konto des TSV Calw geht.
Das Trainer-Dou Schneider/Kabbe wechselt Vemke in die Mitte und Katrin Wauer kommt für Nadja und unterstützt Lisa in der Abwehr. 
Auch in diesem Satz ist das Zuspiel der entscheidende Knackpunkt. Die Umstellung kann nicht den gewünschten Erfolg bringen und wir gelangen in einen drei Punkte Rückstand (6:9).
Es wird nochmal spannend und wir kämpfen uns noch auf 8:10 ran, verlieren aber mit 10:12 und geraten in Satzrückstand (1:2).
Nun muss ein Satzgewinn her, damit wir den Entscheidungssatz erzwingen können, um nicht nach vier Sätzen schon aus der Meisterschaft auszuscheiden. Bis zum 5:5 laufen wir einem Rückstand hinterher und vorne wird gewechselt. Annika Rennekamp kommt für Kapitän Anika Jöns und übernimmt die Angabe. Nun ist es das Löwenrudel, was extreme Probleme mit dem Wind hat und dazu die klugen Angaben von Annika bescheren uns den wichtigen 11:9 Satzgewinn.
In Satz 5 ist wieder alles drin und es geht um den Halbfinaleinzug. Bisher war es ein sehr ausgeglichenes Spiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten, trotzdem haben wir uns beide sehr schwer damit getan den Ball ordentlich an die Leine zu bekommen.
Der Sieg ist weiterhin umkämpft und zum Seitenwechsel können wir mit 6:5 in Führung gehen.
Nach dem Seitenwechsel haben wir die Angabe und Jacqueline verwandelt diese zum 7:5.
Wir kämpfen uns durch diesen Satz und können den 2. von 3 Matchbällen verwandeln.

Halbfinale: Ahlhorner SV – VfL Kellinghusen 3:2  (11:7, 4:11, 11:6, 5:11, 11:7)
Startaufstellung: Annika Rennekamp, Jacqueline Böhmker, Lisa Maas, Nadja Zühlke, Vemke Voß

Dass der Ahlhorner SV als Nordmeister und Titelverteidiger kein leichter Gegner sein wird, war von Anfang an klar.
Selbstbewusst und sicher startete der ASV in das Halbfinale und erspielte sich ohne Gegenwehr unsererseits eine 5:0 Führung.
Schneider nahm eine Auszeit und wir fingen nochmal neu an zu spielen und erkämpften uns bei böigem Wind den 6:6 Ausgleich.
Kurze Zeit später waren es wieder der starke Gegenwind und unsere Eigenfehler, die dem Nordmeister den ersten Satzgewinn brachten (7:11). 
Auf der nun besseren Seite starteten wir mit einem 5:2 in diesen Satz. Hier funktionierte nun alles.
Der ASV wechselte seine Offensive komplett durch, doch auch das konnte uns diesen Satz nicht mehr strittig machen. Mit 11:4 holen wir den Satzausgleich.
In den Sätzen 3 und 4 verlief es genau wie in den Sätzen 1 und 2.
Außerdem wechselte im vierten Satz Nadja in die Mitte und Vemke wurde durch Katrin ersetzt.
Beide Teams gewannen auf der Seite mit Rückenwind den Satz deutlich (6:11, 11:5) und so musste auch in unserem zweiten Spiel des Tages der Entscheidungssatz her. 
Die Spielführerinnen Imke Schröder und Anika Jöns traten zur Seitenwahl an und machten sich die Entscheidung nicht leicht, denn der Wind war an diesem Tag ein zusätzlicher schwerer Gegner.
Wir starteten auf der vermeidlich schwereren Seite und konnten bis zum 3:4 gut mithalten. Es war wichtig auf dieser Seite möglichst viele Punkte mitzunehmen, um Ahlhorn auf der besseren Seite dann schnell überholen zu können.
Doch dann passierten uns einige Unsauberkeiten und Eigenfehler und wir wechselten die Seiten mit einem 3:6 Rückstand.
Die Hoffnung, auf der besseren Seite den ASV zu überholen, verblasste leider. Zwar kommen wir nochmal auf 7:9 ran, aber dann ist es Imke Schröder, die ihr Team mit zwei Punkten ins Finale führt.
Uns fehlte am Ende die Konzentriertheit, um auch diesen Satz zu gewinnen. Ahlhorn war uns einfach mental überlegen, denn wir spielten in diesem Entscheidungssatz sehr unsicher und das nutze das erfahrene Team aus Ahlhorn natürlich aus.

Spiel um Platz 3: TV Jahn Schneverdingen – VfL Kellinghusen 3:0  (11:6, 11:5, 11:9)
Startaufstellung: Katrin Wauer, Jacqueline Böhmker, Annika Rennekamp, Nadja Zühlke, Levke Voß

Zum dritten Mal in Folge stehen wir am Sonntagmorgen im Spiel um Platz 3 und endlich sollte die Bronze Medaille her.
Wie auch vor zwei Jahren in Ahlhorn standen wir dem TV Jahn Schneverdingen gegenüber.
Da Marten und Torbjörn direkt im Anschluss an unser Spiel selbst um die Bronzemedaille kämpften, hat Theo den Posten als Coach übernommen.
Zu Beginn des Spieles regnete es wie aus Eimern.
Der TV Jahn kam mit dem nassen Boden eindeutig besser zurecht und machte mehr Druck als wir. So lagen wie schnell mit 3:8 hinten und Jöns kam für Rennekamp ins Spiel. So konnten wir noch zwei von insgesamt sieben Satzbällen abwehren. Dann geht der Satz allerdings mit 6:11 an Schneverdingen.
Auch im zweiten Satz waren wir deutlich unterlegen.
Die Defensivarbeit sowie die Rettungsaktionen der Schneverdingerinnen war beeindruckend. Auch setzen die Schlagfrauen Theresa Schröder und Helle Großmann uns mächtig unter Druck und der Satz geht deutlich mit 5:11 verloren.
Im dritten Satz musste nun ein Sieg her, um noch um Bronze mitspielen zu können.
Ein deutlich besserer Start als in den Sätzen zuvor brachte uns einen 3:1 Vorsprung. Jedoch ließen wir den TV Jahn durch Eigenfehler wieder auf 4:4 rankommen.
Nun stehen wir deutlich stabiler und es gestaltet sich ein spannender dritter Satz. Wir zeigen gute Aktionen und unser Kampfgeist ist geweckt- doch leider etwas zu spät.
Beim Stand von 9:9 ist zwar noch alles möglich, doch dann sind es zwei gute Punkte von Schneverdingen und die Heidschnucken freuen sich über die Bronzemedaille.
Leider hat es auch auf unserer vierten Feld-DM nicht für eine Medaille gereicht.
Wir werden uns die Wiederholungen der Spiele auf Sportdeutschland. TV noch einmal gemeinsam anschauen, um verschiedene Szenen zu analysieren und unsere Schwächen zu erkennen. Denn von außen sieht man ja bekanntlich alles besser.

Nun werden wir der u18w bis zu ihrer DM noch als Sparringspartner dienen und danach auch in die Vorbereitung für die Hallensaison starten.

Die Trainer Marten Kabbe und Torbjörn Schneider haben auch schon den Kader für die Frauenteams bekannt gegeben.
Dort erwarten uns einige personelle Veränderungen.
Für unseren Kapitän Anika Jöns war es nun (vorerst 😉) das letzte Spiel in der 1. Mannschaft. Sie unterstützt ab der Hallensaison unsere zweite Frauen Mannschaft.
Auch Nadine Zühlke gehört ab der Hallensaison dem Kader der zweiten Mannschaft an, wobei ihr Einsatz noch fraglich ist, da sie sich den Ellenbogen hat operieren lassen und voraussichtlich 4 Monate pausieren muss.
Dafür bekommen wir Verstärkung von Annika Rennekamp und Levke Voß.

Somit spielen in der Hallensaison folgende Spielerinnen in der 1. Mannschaft: Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Katrin Wauer, Jacqueline Böhmker, Annika Rennekamp, Levke Voß.

Wir wollen uns hier noch einmal bei ALLEN Helfern, den teilnehmenden Mannschaften und unserem Vorstand bedanken.
Ohne euch und die gute Zusammenarbeit hätten wir diese Meisterschaft nicht auf die Beine stellen können. Wir alle zusammen haben diese DM zu einer einzigartigen Veranstaltung gemacht.
Wir hoffen, dass wir in der Hallensaison wieder eine einigermaßen normale Saison spielen können, wo hoffentlich auch ihr als unsere treuen Fans dabei sein dürft.

Bilder der Deutschen Meisterschaften sind zu finden auf:
Bilder Meisterschaften (von Christian Kadgien)

Kader: Anika Bruhn (1), Nadine Zühlke (2), Nadja Zühlke (3), Lisa Maas (4), Vemke Voß (5), Katrin Wauer (6), Jacqueline Böhmker (7)

Saisonabschlussbericht der 1. Frauen!!

geschrieben von Vemke Voss:

Als amtierender deutscher Vizemeister der vergangenen Hallensaison starteten wir in der Hallensaison 19/20.

Dass die erneute Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft dieses Mal deutlich schwerer werden würde, lag daran, dass die gegnerischen Teams nun teilweise

wieder besser aufgestellt waren und wir selbst mit berufs- oder gesundheitsbedingten Ausfällen an Trainings- und Spieltagen zu kämpfen hatten.

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Am Sonntag starteten die Frauen am 6. Spieltag in Wangersen gegen den Ausrichter und den TV Brettorf.
Trainer Bernd Schneider konnte auf alle 7 Spielerinnen zurückgreifen. 

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…… 1. Frauen Halle 19/20

geschrieben von Vemke Voss

Die 1. Frauenmannschaft des VfL Kellinghusen startet mit unverändertem Kader in die kommende Hallenspielzeit.
Den festen Kader bilden Anika Bruhn, Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Katrin Wauer und Jacqueline Böhmker.
Unterstützung bekommen die 6 Spielerinnen an einigen Spieltagen aus der zweiten Mannschaft. Vielen Dank dafür! 😊
Aus Gründen wie u.a. Studium und Beruf wird das Team nicht regelmäßig zusammen trainieren können.
Auch Trainer Rouven Kadgien wird als Coach leider nicht an allen Spieltagen am Seitenrand stehen können, da er für die Männermannschaft selbst auf dem Spielfeld steht.

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Mit 10 Spielerinnen reiste man am letzten Wochenende am frühen Samstagmorgen nach Berlin zu den Ostdeutschen Meisterschaften.

Ein Bericht von Vemke Voß:
Mit dabei waren:
Maja Biss, Franziska Haack, Kristin Kitzmann, Mayleen Wieckhorst, Tessa Needel, Annika Rennekamp, Madline Voigt, Levke Voß und Vanessa Haack.
Betreut wurde das Team von Anika Bruhn und Vemke Voß.

Als ungeschlagener Landesmeister startete man in das Spielgeschehen.
Im ersten Spiel, bei schon 30 Grad, ging es direkt im Derby gegen die Mädels aus Breitenberg.
In den ersten Satz starteten wir sicher und konzentriert, sodass wir diesen mit 11:4 für uns entscheiden konnten.
Im zweiten Satz brachen wir etwas ein und machten einige Eigenfehler und verloren mit 9:11.
Wie so oft musste der Entscheidungssatz her. Nun waren wir wieder voll da und gewannen mit 11:4.

Nach einer 10-Minütigen Pause ging es weiter gegen die Mädels vom VfK Berlin.
Gegen das sehr junge Team von Trainer Lauritz Schubert konnten wir uns in 2 Sätzen durchsetzen. Am Ende hieß es 11:5 und 11:6 aus Sicht der Kellinghusener.

Im 3. Spiel musste man gegen die Mädels von der Berliner Turnerschaft ran. Auch dieses Spiel gewann man sicher mit 2:0 Sätzen (11:2/11:7).

Im letzten Spiel des Tages hieß der Gegner Güstrow.
Die Mädels aus Mecklenburg-Vorpommern konnten leider nur zu viert anreisen.
Gegen die 4 Mädels konnte man oft mit clever gespielten Bällen punkten.
Wir gewannen mit 11:5 und 11:8 auch das letzte Spiel und waren somit ungeschlagen Ostdeutscher Meister.

Fazit von Vemke und Anika:
Die Mädels haben sich heute gut verkauft und haben nur einen Satz abgegeben.
Wir haben viele Aufstellungen ausprobiert und jede bekam ihren Einsatz. Auf allen Positionen hat man mehrere Möglichkeiten die Mädels aufzustellen.
Wenn alle jetzt im Punkt Trainingsbeteiligung nochmal ordentlich einen drauflegen, sind wir uns sicher, dass das Weiterkommen bei der Deutschen Meisterschaft kein Problem sein wird und ein Platz unter den ersten 6 Mannschaften rausspringt.

Die Deutsche Meisterschaft findet am 07. und 08. September in Hallerstein (Tschechische Grenze) statt.

Geschrieben von Vemke Voss:

Anfang August reisten 17 Kellinghusener nach Jona in die Schweiz.
Mit dabei waren die beiden Bundesligateams mit ihren Fans Bernd, Nicole, Jörg Christian und Chiara.

Am Freitagmorgen ging es um 04:00 Uhr los.
Nach 10 stündiger Fahrt erreicht wir die Sportanlage des TSV Jona.
Nachdem wir unser Zeltlager aufgebaut hatten, sahen wir uns das Länderspiel zwischen Argentinien und Chile (1:3) an.

Am Samstagmorgen startete das Turnier für beide Mannschaften.
Das Turnier war auch dieses Jahr wieder stark besetzt und das Männer- und das Frauenteam wollten es als Vorbereitung auf die bevorstehende Deutsche Meisterschaft nutzen.

Bei den Mädels sprang ein sehenswerter 2. Platz raus. Die Männer hingegen landeten auf Rang 25.

Bei diesem Turnier spielt man auf Zeit (2x 8 Minuten) und nicht wie sonst nach Sätzen.
Die Männer hatten in der Gruppe mit den Teams von Diepoldsau (Schweiz), Stammheim (Deutschland), Kremsmünster (Österreich), Argentinien, Elgg (Schweiz) und Rickenbach-Wilen (Schweiz) zu kämpfen.
Mit 3 Punkten sprang Rang 7 in der Gruppenphase raus.

Die VfL Frauen konnten sich in der Gruppenphase als Gruppenerster gegen Kreuzlingen (Österreich), Laarkirchen (Österreich) und Elgg (Schweiz) durchsetzten.
In der Zwischenrunde wurde man erneut in Vierer-Gruppen eingeteilt. Hinzu kamen zwei Gruppenzweite und ein Gruppenerster.
Wir spielten gegen die Teams aus Seekirchen (Österreich), Wolkersdorf (Österreich) und Calw (Deutschland).
Auch in dieser Gruppenphase sprang trotz einer knappen Niederlage gegen Seekirchen (10:11) der erste Platz und damit die Halbfinalteilnahme raus.

Im Halbfinale trafen wir erneut auf die Frauen aus Laarkirchen.
Mit einem Ball Vorsprung konnten wir das Spiel für uns entscheiden.
Die Freude war groß und wir standen im Finale.

Im Finale traf man auf die Mädels aus Nussbach (Österreich).
Sie waren in diesem Turnier bisher ungeschlagen und so sollte es auch bleiben.
Die VfL Mädels hatten gegen die stark aufspielenden Frauen aus Nussbach wenig entgegenzusetzen. Phasenweise konnte man gut mithalten, jedoch waren die Nussbacherinnen einfach zu stark.
Dennoch ist der 2. Platz ein Riesenerfolg, womit am Morgen zum Turnierbeginn noch keiner gerechnet hat.

Am Sonntag ging es für die Männer um die Plätze 25-28. Sie setzten sich gehen Namibia, Seekirchen und Argentinien durch und wurden somit 25.

Frauen: Stephanie Wöbke, Jacqueline Böhmker, Lena Vollstedt, Nadine Zühlke, Vemke Voß und Nadja Zühlke
Männer: Marten Kabbe, Thorben Schütz, Leif Pehl, Torbjörn Schneider, Dirk Sager und Sascha Heidrich