Geschrieben von Vemke Voss:

Anfang August reisten 17 Kellinghusener nach Jona in die Schweiz.
Mit dabei waren die beiden Bundesligateams mit ihren Fans Bernd, Nicole, Jörg Christian und Chiara.

Am Freitagmorgen ging es um 04:00 Uhr los.
Nach 10 stündiger Fahrt erreicht wir die Sportanlage des TSV Jona.
Nachdem wir unser Zeltlager aufgebaut hatten, sahen wir uns das Länderspiel zwischen Argentinien und Chile (1:3) an.

Am Samstagmorgen startete das Turnier für beide Mannschaften.
Das Turnier war auch dieses Jahr wieder stark besetzt und das Männer- und das Frauenteam wollten es als Vorbereitung auf die bevorstehende Deutsche Meisterschaft nutzen.

Bei den Mädels sprang ein sehenswerter 2. Platz raus. Die Männer hingegen landeten auf Rang 25.

Bei diesem Turnier spielt man auf Zeit (2x 8 Minuten) und nicht wie sonst nach Sätzen.
Die Männer hatten in der Gruppe mit den Teams von Diepoldsau (Schweiz), Stammheim (Deutschland), Kremsmünster (Österreich), Argentinien, Elgg (Schweiz) und Rickenbach-Wilen (Schweiz) zu kämpfen.
Mit 3 Punkten sprang Rang 7 in der Gruppenphase raus.

Die VfL Frauen konnten sich in der Gruppenphase als Gruppenerster gegen Kreuzlingen (Österreich), Laarkirchen (Österreich) und Elgg (Schweiz) durchsetzten.
In der Zwischenrunde wurde man erneut in Vierer-Gruppen eingeteilt. Hinzu kamen zwei Gruppenzweite und ein Gruppenerster.
Wir spielten gegen die Teams aus Seekirchen (Österreich), Wolkersdorf (Österreich) und Calw (Deutschland).
Auch in dieser Gruppenphase sprang trotz einer knappen Niederlage gegen Seekirchen (10:11) der erste Platz und damit die Halbfinalteilnahme raus.

Im Halbfinale trafen wir erneut auf die Frauen aus Laarkirchen.
Mit einem Ball Vorsprung konnten wir das Spiel für uns entscheiden.
Die Freude war groß und wir standen im Finale.

Im Finale traf man auf die Mädels aus Nussbach (Österreich).
Sie waren in diesem Turnier bisher ungeschlagen und so sollte es auch bleiben.
Die VfL Mädels hatten gegen die stark aufspielenden Frauen aus Nussbach wenig entgegenzusetzen. Phasenweise konnte man gut mithalten, jedoch waren die Nussbacherinnen einfach zu stark.
Dennoch ist der 2. Platz ein Riesenerfolg, womit am Morgen zum Turnierbeginn noch keiner gerechnet hat.

Am Sonntag ging es für die Männer um die Plätze 25-28. Sie setzten sich gehen Namibia, Seekirchen und Argentinien durch und wurden somit 25.

Frauen: Stephanie Wöbke, Jacqueline Böhmker, Lena Vollstedt, Nadine Zühlke, Vemke Voß und Nadja Zühlke
Männer: Marten Kabbe, Thorben Schütz, Leif Pehl, Torbjörn Schneider, Dirk Sager und Sascha Heidrich

Deutsche Teams feiern Doppel-Europameistertitel!

geschrieben von Christian Kadgien:

 Das Finale – Das Duell der Linkshänder
Beim Jugend Europapokal trafen Martin Pühringer und Rouven Kadgien im Alter von 14 Jahren das erst Mal auf einander. Damals konnte Rouven mit der mU14 SHTV Landesauswahl knapp gewinnen. Im Laufe der letzten Jahre trafen die beiden erfolgreichen Linkshänder häufiger in brisanten internationalen Duellen aufeinander, meistens mit dem besseren Ende für Kadgien.
Nur 2018 bei der Europameisterschaft in Jona musste Rouven Kadgien mit dem deutschen U21 Team der geballten Offensivpower des Austria Teams (3 Angreifer standen zu dem Zeitpunkt bereits im A Kader) geschlagen geben.

Beim letzten Aufeinandertreffen im Juniorenbereich bei der Europameisterschaft der U21 konnte Rouven Kadgien seine Extraklasse eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Trotz der längeren Offensivpause konnte Kadgien besonders im Endspiel eine unerwartet souveräne Leistung abrufen. Verstärkt durch eine überragende Defensivleistung seiner Teamkollegen lief der gebürtige Pinneberger zur Höchstform auf und konnte, im direkten Endspielduell, seinem gegenüber M. Pühringer klar die Schau stehlen.
Mit einer fast fehlerfreien Offensivleistung und spektakulären Abwehraktionen konnte der Kellinghusener Bundesligaspieler seinen Traum von zweiten EM Gold mit der U21 Nationalmannschaft verwirklichen. Was für ein Abschied aus dem U21 Bereich. Die zahlreichen Zuschauer hatten auf eine enges Match gehofft, aber daraus wurde nichts, weil Team Deutschland zum Höhepunkt des Events eine Topleistung abrufen konnte und die Österreicher über die minimale Distanz von drei Gewinnsätzen an die Wand spielte.
Die Alpenländer standen durch das starke Angriffsspiel  ständig unter Druck und fanden kaum Zugriff zum Spiel.
Besonders das 11:3 im zweiten Satz war eine klare Machtdemonstration. Beim Team Germany standen im Finale nur Erstligaakteure in der Starting Five und auch auf der Bank standen den beiden Bundestrainern Hartmut Maus ( Solingen ) und Roland Schubert ( Berlin ) noch weiter Ausnahmespieler wie Johannes Jungclaussen vom TSV Pfungstadt, einer der besten Mannschaften der Welt, zur Verfügung.

Trainer Hartmut Maus : „Wir wollten Rouven trotz seiner Verletzung unbedingt dabei haben. Und er hat das Vertrauen wiedergegeben. Er stand als richtiger Kapitän auf dem Platz und hat großartig gespielt“, gab es ein großes Lob von Hartmut Maus, der im gleichen Atemzug das gesamte Team einbezog. „Was die Jungs geleistet haben war echt stark. Wir standen sehr stabil, der Sieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr“, so der Trainer.

Mit Marten Kabbe  kam auch noch ein weiterer Kellinghusener Erstligaspieler in Tschechien in der Vorrunde zum Einsatz und überzeugte mit einigen starken Defensivaktionen.

Stimmen zum EM Verlauf 
Marten Kabbe: „Die Stimmung war einfach super und es hat sehr viel Spaß gemacht mit den Jungs an diesem Event teilzunehmen. Das ich so viele Spielanteile bekommen habe hatte ich nicht erwartet, umso glücklicher bin ich bei meinem ersten Einsatz im U21 Nationalteam, gleich mit diesem Erfolg nach Hause zu fahren. Auch die Rahmenbedingungen in Tschechien waren sehr gut. Unsere tschechischen Sportsfreunde haben alles aufgeboten, um eine tolle EM auf die Beine zu stellen “.

Rouven Kadgien: „Im Endspiel hatte ich mit deutlich mehr Gegenwehr von der Österreichern gerecht. Bei uns lief es gleich von Beginn an hervorragend. Durch unsere gute Defensivarbeit kamen meine Teamkollegen immer wieder unbedrängt zu guten Vorlagen, die mich und meinen Angriffspartner Hauke Rykena gut in Szene setzten. Auch in meinem Servicespiel lief mir alles von der Hand, wodurch die Gegner permanent unter Druck waren. Wir wurden mit jeden gelungenen Spielzug sicherer und ließen unserem Endspielgegner kaum Chancen, dass eigene Spiel aufzubauen. Das war vor dem Spiel nicht so zu erwarten. Umso mehr freut es mich, dass ich bei meinem letzten Juniorenländerspiel eine solch starke Leistung abrufen und dadurch einen großen Beitrag zu diesem klaren Sieg beisteuern konnte. Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft war, wie in allen Nationalmannschaften, in denen ich in meiner sechsjährigen Zeit als Nationalspielergespielt habe, einfach auf den Punkt. Somit muss ich an dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an alle Mitspieler und Trainer loswerden, die zu diesem Erfolg beigetragen haben

Vorrunde am Freitag 19. Juli 2019
Gegen die Schweiz sollte Rouven erst mal geschont werden. Durch die stark aufspielenden Eidgenossen ging das Konzept der Trainer nicht auf, so dass Rouven schon gleich zum Beginn des zweiten Satzes aufs Spielfeld geschickt wurde. Kurze Zeit später kann auch sein Vereinskollege Marten Kabbe auf der hinten rechts Position zum Einsatz. Durch die Umstellung fand Deutschland besser ins Spiel und konnte das Ruder erfolgreich rumreißen.

Gegen die leicht favorisierten Österreicher stand der Kapitän Rouven Kadgien zusammen mit Marten Kabbe dann von Beginn an in der Startaufstellung. Das österreichische Team fand schneller ins Spiel und konnte folglich den ersten Satz ( 9:11 ) für sich entscheiden. Mit einigen Umstellungen ( u.a. kam Johann Habenstein für Marten K. ins Team )  reagierte das Trainerteam und das Spiel der deutschen Mannschaft wurde immer besser. Angeführt von einem stark aufspielenden Rouven konnte man die Alpenländer mit zunehmender Spieldauer immer mehr in die Defensive drängen und verdient als Sieger vom Platz gehen.

Nach den beiden hart umkämpften Vorrundensiegen qualifizierte sich Team Germany für das Finale am Samstagnachmittag.

Ergebnisse:

Vorrunde
Deutschland – Schweiz   3:1 ( 7:11 / 11:7 / 11:9 / 13:11 )
Deutschland – Österreich  3:1 ( 9:11 / 11:8 / 11:6 / 11:8 )
Finale:  DeutschlandÖsterreich   3:0 ( 11:7, 11:3, 11:7 )

Spielberichte DFBL von Sönke Spille

U21-EM: Deutschland lässt Österreich keine Chance – Europameister
Lazne Bohdanec (DFBL/ssp). Die Deutsche U21-Nationalmannschaft hat sich den Europameistertitel zurückerkämpft. Gegen Vorjahressieger Österreich gewann das Team mit einer beeindruckenden Vorstellung glatt in drei Sätzen (11:7, 11:3, 11:7).

Bundestrainer Hartmut Maus setzt in diesem Endspiel auf Hauke Rykena und Rouven Kadgien im Angriff, Zuspieler Hauke Spille sowie Johann Habenstein und Manuel Kögel in der Abwehr. Und diese Fünf starten deutlich besser in das Finale als Gegner Österreich, der an diesem Tag bereits beim 3:0-Halbfinalsieg gegen die Schweiz gefordert war. Gleich zwei Eigenfehler der österreichischen Angreifer Martin Pühringer und Lukas Eidenhammer, dazu großartige Abwehrszenen der deutschen Mannschaft sorgen zur 5:1-Führung – das Austria-Trainerteam nimmt Auszeit. Für Rot-Weiß-Rot läuft es in der Folge etwas besser, dichter als zwei Punkte (8:6) kommen sie den Deutschen in diesem Satz aber nicht mehr. Als Matthias Aichberger, nach klasse Rettungstat seines Teamkollegen, einen Ball von unten ins seitliche Aus spielt führt Deutschland 10:6. Direkt im Anschluss landet die Angabe von Martin Pühringer genau an der gleichen Stelle: Satz eins geht an Deutschland.

Österreich startet mit einem 1:0 in den zweiten Satz – danach läuft es wieder wie zuvor. Die deutsche Abwehr steht unfassbar sattelfest, die österreichischen Angreifer beißen sich die Zähne aus. Dabei produzieren sie wieder zu viele Eigenfehler. Nach einem kurz gespielten Ball gibt es Abstimmungsschwierigkeiten bei den Austria-Spielern – 5:2 Deutschland, Auszeit Österreich. Doch auch davon lässt sich Deutschland nicht aus dem Tritt bringen. Die Annahmen sind stark, das Zuspiel liegt für Hauke Rykena und Rouven Kadgien fast immer auf einem halben Meter. Rykena hat dabei die perfekte Länge heraus, spielt immer wieder knapp auf die Grundlinie. Auch einen Ball, den die Österreicher bereits im Aus wähnen, fällt noch auf die Linie. Nach einem Leinenball von Lukas Eidenhammer, der die Angabe von Martin Pühringer übernommen hat, steht es 10:3. Eine Ausangabe direkt im Anschluss sorgt für die 2:0-Satzführung für Deutschland.

Auch Satz drei beginnt mit österreichischen Eigenfehlern. Das deutsche Team hat den Gegner so im Griff, dass sie kaum zur Entfaltung kommt. Als es Österreich nach einem 1:3-Rückstand versucht zu verkürzen, schafft sogar den 5:5-Ausgleich, danach schwinden die Hoffnung aber, noch einmal zurückzukommen. Der große Vorteil der Deutschen: Sie geben keinen Ball verloren, nach einem Punkt von Rouven Kadgien und einem österreichischen Leinenball steht es 9:6. Österreich nimmt noch einmal Auszeit. Nach einem zu weit gespielten Ball der Österreicher steht es 10:6 für Deutschland – drei Matchbälle. Den ersten wehrt Österreich noch ab, den zweiten verwandelt Rouven Kadgien mit einer beeindruckenden Angabe.

Deutschland – Österreich 3:0 (11:7, 11:3, 11:7)

Es spielten: Rouven Kadgien, Hauke Rykena, Hauke Spille, Manuel Kögel, Johann Habenstein

Frauen-EM: Deutschland jubelt erneut über EM-Titel

Lazne Bohdanec (DFBL/ssp). Titelverteidigung geglückt: In einem spannenden Finale gegen Österreich holt sich die deutsche Nationalmannschaft der Frauen den elften Titel der Historie. Nach einem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich dreht die Mannschaft von Bundestrainerin Silke Eber noch einmal auf und steht zum dritten Mal in Folge ganz oben auf dem EM-Podest.

Deutschland – Österreich 3:1 (11:8, 9:11, 11:7, 11:8)

Es spielten: Sonja Pfrommer, Svenja Schröder, Anna Lisa Aldinger, Hinrike Seitz, Annika Bösch, Henriette Schell

Bericht von Nadja Zühlke und Jacqueline Böhmker

Zu unserem Spieltag in Hannover haben wir uns tatkräftige Unterstützung von Anika Rennekamp geholt, da wir auf Lisa Maas prüfungsbedingt verzichten mussten.

TK Hannover

Im ersten Spiel ging es gegen den TK Hannover, bei bestem Wetter.
Der VfL startete mit Jacqueline Böhmker im Rückschlag, Anika Bruhn an der Angabe, Vemke Voß in der Mitte und Katrin Wauer und Nadja Zühlke in der Abwehr.
Das Spiel war sehr durchwachsen. Wir haben immer wieder den Faden verloren und auf jeder Position haben sich Fehler eingeschlichen.
Cindy Ristel ist eine sichtliche Verstärkung für Hannover und auch die Abwehr holt immer wieder gute Bälle raus, was das Spiel auf Seiten der Kellinghusenerinnen deutlich erschwerte.
Nichts desto trotz konnte dieses Spiel gewonnen werden und 2 wichtige Punkte landen auf das Konto der Störstädterinnen (1. Satz 11:7; 2. Satz 6:11; 3. Satz 11:2; 4. Satz 9:11; 5. Satz 11:9).
Leider verletzte sich Vemke Voß im letzten Satz bei einer Rettungsaktion und konnte im zweiten Spiel gegen den TV Jahn Schneverdingen nicht spielen.

TV Jahn Schneverdingen

In diesem Spiel setzte Trainer Bernd Schneider Annika Rennekamp in die Mitte und der Rest blieb auf ihren Positionen wie im vorherigen Spiel.
Jacqueline übernahm jetzt beides. Die Mädels kamen ganz gut ins Spiel und konnten immer wieder in Führung gehen, aber trotzdem gewannen die Schneverdingerinnen 14:12 den ersten Satz.
Auch die anderen 2 Sätze waren hart umkämpft und man hat sich nichts geschenkt.
Aber zum Ende musste man sich auch in den nächsten beiden Sätzen geschlagen geben (2. Satz 8:11; 3. Satz 9:11).

Zusammenfassend kann man sagen, dass es überall Höhen und Tiefen gab und man somit nicht konstant das Spiel auf seiner Seite hatte.
Jedoch gab es auch viele gute Phasen, wo das Zusammenspiel und der Kampfgeist passten.
Der VfL kann also zufrieden mit 2 Punkten in der Tasche nach Hause fahren und sich auf den Doppelspieltag nächste Woche in Lemwerder und Ahlhorn vorbereiten, um auch dort die wichtigen Punkte zu sammeln.

Die Tabelle

Zum 4. und damit letztem Spieltag in der Hinrunde empfingen die Frauen in der 2.Bundesliga Ost am vergangenen Wochenende den Tabellenführer MTV Wangersen und das Spitzenteam vom MTV Hammah.

Geschrieben von Trainer Torsten Schneider:
Nach dem letzten Spieltag mit den beiden ersten Niederlagen wollte man jetzt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Dieses gelang den Spielerinnen Nadine Zühlke, Annika Rennekamp, Laura Schneider, Lena Vollstedt und Madline Vogt eindrucksvoll.
Levke Voss stand uns als sechste Spielerin bei Bedarf zur Verfügung.

VfL Kellinghusen 2 : MTV Hammah   3:1   (11:5, 11:9, 7:11 und 11:9)

MTV Hammah

Annika übernahm den Angabenpart, Nadine den Rückschlag.
In der Abwehr standen die heute bärenstarke Lena und Laura, das Zuspiel übernahm für die heute fehlende Stephanie Madline.
Das heute eine ganz andere Mannschaft als am letzten Wochenende auf dem Platz stand, merkte man von Beginn an.
Bei schwierigen Wetter- und Platzbedingungen begann das Team von der ersten Minute an hochkonzentriert und ging schnell mit 8:2 in Führung, welche sie auch bis zum Satzende zum 11:5 behielten.
Im zweiten Satz hatte sich das Team aus Hammah dann etwas gefangen, hielt bis zum 8:8 die Begegnung offen, ehe wir den Satz am Schluß mit 11:9 dann für uns entscheiden konnten. Aufgegeben hatte sich die Mannschaft aus Hammah aber noch nicht und so erkämpften sie sich Satz 3 über ein 6:6 mit 11:7.
Doch die VfLer erkämpften sich wieder eine leichte Überlegenheit und feierten nach gut 50 Minuten Spielzeit den Satzerfolg mit 11:9 und feierten damit einen weiteren Saisonsieg.

VfL Kellinghusen 2 : MTV Wangersen   2:3  (11:8, 7:11, 11:7, 9:11 und 6:11)

Nach einem Spiel Pause trafen die jungen Damen dann auf den Tabellenführer vom MTV Wangersen.

MTV-Wangersen

Und es wurde eine spannende und hochklassige Begegnung, in den sich beide Mannschaften nichts schenkten.
Der VfL stand weiterhin hervorragend in der Abwehr, Madline als Zuspielerin wurde immer sicherer in der Annahme und Zuspiel und unsere beiden Angreiferinnen konnten immer wieder punkten.
Und so entwickelte sich eine tolle Partie.
Der VfL ging sogar mit 2:1 Sätzen in Führung, führte im vierten Satz 9:8 und waren nur noch 2 Bälle von der großen Überraschung entfernt.
Doch der MTV Wangersen drehte den Satz noch und gewann mit 11:9.
Das war der Knackpunkt in dieser Begegnung.
Im letzten Satz fehlten dann am Ende doch etwas die Kraft und Konzentration.
Beim letzten Seitenwechsel lag man bereits mit 6:2 in Rückstand und so gewannen der MTV Wangersen diesen Satz dann letztendlich auch klar mit11:5 und somit auch diese Partie.

Fazit:
Mit nunmehr 10:6 Punkten und 17:4 Sätzen liegt der VfL auf Tabellenplatz 5.
Eine Platzierung, die dem jungen Team nicht allzu viele zugetraut haben.
„Besonders der Zusammenhalt und der kämpferische Einsatz zeichnet diese Mannschaft aus“ so Coach Torsten Schneider.
Nun ist erst einmal eine kurze Verschnaufpause angesagt. Erst am 16. Juni geht es weiter.
Dann empfangen wir bei unserem letzten Heimspieltag der Saison die Mannschaften vom VfK Berlin und TSV Schülp an der Eichenallee.
Spielbeginn ist wieder um 11:00 Uhr.

Die Tabelle

Am vergangenen Sonntag ging es für die 1. Frauen auf eigener Anlage gegen die Mannschaften Bayern Leverkusen und TV Lemwerder.

Es berichtet Lisa Maas:

TSV Bayer 04 Leverkusen

Bei zunächst leichten Nieselregen hieß der erste Gegner Leverkusen.
Die VfL Frauen kamen zwar relativ gut ins Spiel. Allerdings waren die Leverkusener Damen von Anfang an sicht- und hörbar heiß auf das Spiel und der erste Satz ging an den Gegner (8:11).
Im zweiten Satz bekamen die VfL‘er die Angaben in den Griff und jeder Ball konnte ruhig aufgebaut werden und im gegnerischen Feld versenkt werde (11:4).
Daraufhin reagierte das Team aus Leverkusen und wechselte die Angabe. Die Angaben waren nun sehr clever gespielt und gingen mehr über vorne.
Dies bekamen die Kellinghusener nicht unter Kontrolle und somit ging der dritte Satz an Leverkusen (8:11).
Im vierten Satz bekam man am Anfang leider immer noch nicht die Angabe unter Kontrolle und durch druckvolle Rückschläge gingen die Frauen von Leverkusen immer wieder vor. Einzig die Angaben von Anika hielten uns bis Ende des Satzes noch im Spiel. Beide Mannschaften wechselten sich mit der Führung bis zum 14:14 immer wieder ab.
Nach einem sauberen Aufbau konnten die VfL‘er dann doch den Satz für sich entscheiden (15:14) und der entscheidende fünfte Satz müsste her.
Das Wetter verschlechterte sich stetig und der Wind kam immer wieder mehr von der Seite.
Mit einer 6:4 Führung wechselten die Kellinghusener die Seite. Durch druckvolle Rückschläge konnten die Frauen vom VfL den fünften Satz und somit den ersten Sieg an diesem Tag für sich entscheiden (11:6).

Im Spiel Leverkusen gegen Lemwerder hatten in den ersten beiden Sätzen die Frauen aus Lemwerder knapp die Nase vorn; 14:12 und 14:12.
Danach kamen die Leverkusener wieder mehr ins Spiel und erkämpften die nächsten beiden Sätze für sich (9:11 und 7:11).
Im fünften Satz hatten dann die Frauen aus Lemwerder doch noch die nötigte Kraft und holten sich den Satz und damit den Sieg (11:8).

Im dritten Spiel ging es dann wieder für die Kellinghusener Frauen ran.

Lemwerder TV

Und sie starteten sehr konzentriert und der erste Satz ging klar ans Heimteam (11:5).
Im zweiten Satz lief dann wieder nicht viel bei den Frauen vom VfL. Kein sauberer Aufbau führte zu fehlerhaften Rückschlägen. Das nutzte der Gegner eiskalt aus und gewann den Satz klar (6:11).
Im dritten Satz ließen die Angaben des Gegners zu Beginn nach. Dies nutzen die VfL Frauen, allerdings konnten sich allerdings nie wirklich absetzten. Auch dieser Satz ging bis zum Schluss.
Mit etwas Glück konnte dann aber der dritte Satz gewonnen werden (15:14).
Im vierten Satz startete man wieder nicht ganz so gut. Der Gegner konnte immer wieder auf Unentschieden herangekommen. Ab Mittel des Satzes lief dann aber auf einmal alles bei den Frauen vom VfL.
Von der Annahme bis zum Rückschlag und der Angabe lief alles und somit konnte der Satz dann doch relativ klar mit 11:6 gewonnen werden.

Somit holten die Frauen vom VfL Kellinghusen dann im Gegensatz zum letzten Spieltag wichtige 4 Punkte.
Leider fehlte immer noch die Konstanz im Spiel.
Bis zum nächsten Spieltag, der erst am 16.06.19 in Hannover stattfinden wird, wird man versuchen daran zu arbeiten.
Als Gegner warten dann auf die VfL‘er Frauen wieder der TV Jahn Schneverdingen und der
TK Hannover.

Für den VfL spielten: Nadja Zühlke, Jacqueline Böhmker, Katrin Wauer, Anika Bruhn und
Vemke Voß.

Die Tabelle

Am vergangenen Freitagabend ging es für das Mixed-Team nach Großenaspe, wo es galt, die Nachholspiele des 2.Spieltages zu absolvieren.

Es berichtet Andreas Bebensee:
Mit Joerg, Nicole, Anna Lena, Malte, Andreas, Uwe und Ina trat man
in voller Mannschaftstaerke an.
Gegner waren Großenasper SV, der TSV Lola und die SG Padenstedt.

Leider lief in den ersten beiden Spielen nicht sehr viel zusammen.
Weder der Angriff entwickelte eine konstante Durchschlagskraft, noch konnte die Defensive überzeugen.
Es wurde zwar sehr viel gewechselt, um noch einmal andere Impulse zu setzen.
Aber es brachte nicht den gewünschten Erfolg.
So wurde gegen Lola (9:11/7:11) und gegen Großenaspe (6:11/8:11) verdient mit je
0:2 Sätzen verloren.

Erst im letzten Spiel gegen Padenstedt stellte sich der Erfolg ein, wobei wir
hier auch nicht wirklich gefordert waren.
Mit 11:6 und 11:3 holten wir unsere ersten Punkte an diesem Abend.

Aktuell steht das Mixed-Team mit 8:6 Punkten auf dem 4. Platz, ist aber noch
in Schlagdistanz zu den vorderen Plaetzen.
Mindestens Platz 3 muss erreicht werden, um die Endrunde der Mixed-Liga zu erreichen.
Hierfür ist aber in jedem Fall eine Leistungssteigerung erforderlich, wenn man am letzten Spieltag am 30.06. das Ziel erreichen möchte.
Man hat es selbst in der Hand, da wir gegen alle Mitkonkurrenten noch spielen müssen.

Die Tabelle

Zum 3. Spieltag der Frauen in der 2.Bundesliga Ost reiste der VfL am letzten Sonntag in das niedersächsische Essel.
Dort traf man auf die beiden Topmannschaften Düdenbüttel 1 und den Ausrichter TSV Essel.

Es berichtet Torsten Schneider:
Als noch ungeschlagener Tabellenzweiter reiste der VfL mit Nadine, Annika, Laura, Lena, Stepahnie, Vannessa und Madline an, als Tabellenfünfte wieder ab.

VfL Kellinghusen 2 : TSV Essel     0:3     (7:11, 9:11 und 6:11)

TSV Essel

Der TSV Essel war mit 6:2 Punkten ebenfalls sehr erfolgreich in die neue Saison gestartet.
Zunächst begannen unsere Mädels, getragen durch den bisherigen Verlauf der Saison, sehr selbstbewusst, gingen mit 6:5 im ersten Satz in Führung. Doch dann unterliefen uns die ersten leichten Eigenfehler, von der Abwehr über das Zuspiel bis zum Angriff konnten wir nicht an die Leistungen die ersten beiden Spieltage anknüpfen. Und so ging der ersten Satz mit 11:7 an die Gastmannschaft.
Im zweiten Satz kam dann noch einmal kurz beim Stand von 4:1 Hoffnung auf, diesem Spiel eine andere Richtung zu geben, doch wieder bekamen die Essselerinnen das Spiel jetzt  unter Kontrolle und hatten beim 10:6 die ersten Satzbälle, so dass sie letztendlich den Satz mit dem vierten Spielball für sich entscheiden konnten.
Im dritten Satz lief dann nicht mehr viel beim VfL zusammen. Dieser wurde dann auch deutlich mit 6:11 verloren und die ersten Niederlagen der Saison war damit besiegelt.

VfL Kellinghusen 2: SV Düdenbüttel 1    0:3    ( 5:11, 7:11 und 5:11)

SV Düdenbüttel 1

Nach dieser ersten Niederlage und einer 15-minütigen Pause ging es gegen den SV Düdenbüttel 1. Für Stephanie kam Vanessa ins Team, Laura wechselte in die Zusteller-Position.
Wieder begann man mit einer 4:2 Führung um dann 8 Punkte!! in Folge abzugeben und Satz eins deutlich mit 5:11 zu verlieren.
Trotz einiger Umstellungen innerhalb der Mannschaft gelang es uns nicht, Zugriff zum Spiel zu bekommen, und so wurde auch dieser Satz mit 7:11 verloren.
Daran sollte sich am heutigen Tage auch im letzten Satz nichts ändern.
Beim Stand von 4:5 wurden wieder 5 Punkte in Folge abgegeben und so gewann der
SV Düdenbüttel 1 auch diesen Satz recht deutlich zum Matchgewinn.

Fazit:
Heute waren wir leider nicht in der Lage, den Mannschaften viel entgegenzusetzen.
In allen Mannschaftteilen unterliefen uns heute leider zu viele Eigenfehler.
Nun liegt man mit 8:4 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
Bereits am Sonntag hat man bei einem weiteren Heimspieltag die Möglichkeit, weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.
Spielbeginn ist um 11 Uhr auf der heimischen Anlage Eichenallee.
Als Gäste werden der Tabellenführer MTV Wangersen (10:2 Punkte) sowie der MTV Hammah  (8:4 Punkte) anreisen.
weitere Topmannschaften dieser Liga und mit Sicherheit keine leichte Aufgabe für das junge Team, zumal mit Zuspielerin Stephanie eine erfahrene Akteurin nicht zur Verfügung stehen wird.
Aber mit der Unterstützung möglichst vieler Fans werden wir wieder unser Bestes geben.

Die Tabelle