Torsten Schneider

Die Faustballer des VfL Kellinghusen und mit ihnen der gesamte Verein trauern um einen der Ihren.

Am 7. Januar 2020 verstarb im Alter von nur 58 Jahren völlig unerwartet unser Freund und Faustballkamerad Torsten Schneider.
Die Faustballabteilung des VfL Kellinghusen verliert damit eine langjährige wichtige und verlässliche Stütze, die bei der Entwicklung des Faustballs in Kellinghusen prägend mitgewirkt hat.

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…. deutscher Vizemeister bei den Frauen in der Hallensaison 2018/2019!!

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hatten sich die Kellinghusener Frauen als Zweiter der 1.Bundesliga Nord für die Teilnahme an einer deutschen Hallen-Meisterschaft qualifiziert.
Die Gegner in der Vorrundengruppe an am Wochenende 09. Und 10.03.2019 in Moslesfehn hießen:

  • SV Tannheim (Süd 3)
  • TSV Calw (Süd 1)

Und es war eigentlich alles gerichtet für eine tolle Deutsche Meisterschaft beim Ausrichter SV Moslesfehn.
Und trotzdem musste das Kellinghusener Team an diesen beiden Tagen alle Tiefen und Höhen durchschreiten, die dieser Sport zu bieten hat

Die Stimmung bei der Mannschaft und den mitgereisten Fans war prächtig und alle Spielerinnen waren fit und in bester Laune.
Die Halle war vor 11:00 Uhr schon prall gefüllt und erlebte bereits im ersten Spiel einen superspannenden Auftakt, als Moslesfehn in einem packenden Krimi den Nordmeister TV Brettorf nach 0:2 Satzrückstand mit 3:2 bezwingen konnte.

Im zweiten Spiel des Tages erledigte der Mitfavorit, der TSV Calw gegen den TV Tannheim mit einem recht lockeren 3:0 Sieg seine erste Pflichtaufgabe, bevor das Team aus Brettorf für den ersten Paukenschlag sorgte:
Mit 3:1 wurde der große Favorit und Seriensieger, der TSV Dennach in die Schranken gewiesen und der TV Brettorf qualifizierte sich damit für das Halbfinale.

Während dieses Spiels begann das Drama bei den Frauen des VfL Kellinghusen:
Bereits während des Warmmachens verletzte sich die erfahrenste Spielerin und Mannschaftsführerin des VfL Kellinghusen so schwer, dass für sie, ohne einen Ball berührt zu haben, diese Deutschen Meisterschaften beendet waren.
Natürlich flossen bittere Tränen und das Team des VfL Kellinghusen war mehr als geschockt und musste nur kurz vor dem ersten Spiel ihre Formation komplett an diese neue Situation anpassen.

Und wie befürchtet ließ sich das Spiel gegen Tannheim dann auch so an.
Ein völlig verunsichertes Team des VfL Kellinghusen bot gegen seinen Gegner eine Leistung, die weit unter den Möglichkeiten der Mannschaft lag.
Weder Abwehr, Zuspiel als auch der Angriff konnten in keiner Phase überzeugen.
Für die verletzte Anika Bruhn übernahmen deren Position Nadine Zühlke und in der Folge Annika Rennekamp deren Aufgaben, wobei allerdings Annika Rennekamp mit ihren 16 Jahren bereits in diesem Spiel einige Ausrufezeichen zu setzen wusste.
Aber obwohl Tannheim keine überragende Leistung zeigte, mussten sich die Frauen um Jacqueline Böhmker über 5 Sätze und drei abgewehrten Matchbällen mühen, um dieses Spiel am Ende mit viel Glück nach Hause bringen zu können.
Das einzig Positive, was man diesem Spiel abgewinnen konnte, war der Einzug in das Halbfinale, nachdem Tannheim gegen den VfL bereits sein zweites Spiel verloren geben musste.

Spielbericht mit Bildern (DFBL)

In der anderen Gruppe ging es indessen munter weiter, wo der kampfstarke Gastgeber Moslesfehn in einem tollen Spiel mit 3:1 Sätzen das Aus des Topfavoriten Dennach besiegelte.

Nun hofften natürlich alle Fans des VfL Kellinghusen auf eine Leistungssteigerung ihrer Mannschaft gegen zweiten Topfavoriten der Meisterschaft, den TSV Calw.

Aber an diesem Tage sollte für die Kellinghusenerinnen nichts mehr laufen.
Sang und klanglos ging man mit einer desolaten Leistung klar und deutlich mit 0:3 unter.
Ein Tag zum vergessen für Kellinghusen und nur die Qualifikation für das Halbfinale am Sonntag hielt die Hoffnungen des Teams am Leben.

Spielbericht mit Bildern (DFBL)

Nach einem sehr guten, von Nicole Böhmker und Jörg Zühlke organisierten Abendessen, verzog sich das Team dann auch recht schnell ins Bett, um diesen Samstag zu vergessen.
Und wie das eben so ist, nach dem Motto “der Samstag war ein gebrauchter Tag“ aber am Sonntag, dem zweiten Finaltag, sieht die Welt ganz anders aus, war beim Frühstück irgendwie allen klar:
„Heute geht was, so verkaufen wir uns nicht noch einmal“

Das erste Halbfinale sollte nun gegen den SV Moslesfehn gehen, die als Sieger ihrer Gruppe am Samstag zwei wirklich tolle Spiele hingelegt hatten.
Mit dieser Leistung und ihren tollen Fans im Rücken für den VfL nach den am Vortag gezeigten Leistungen eine wirklich schwere Aufgabe.
ABER: wie gesagt: gestern ist gestern und heute ist heute.

Die Damen des VfL nahmen die Herausforderung in einer großartigen Manier an und spielten endlich den Faustball, der sie zu einem der besten Teams in Deutschland gemacht hat und zeigten, warum sie mit Recht in Moslesfehn am Start waren.
Die Abwehr stand, das Zuspiel war deutlich verbessert und vorne zeigte Jacqueline, warum sie zu den besten Angreiferinnen Deutschlands zu zählen ist.
Unterstützt wurde sie von einer blutjungen Annika Rennekamp, die mit einer Kaltschnäuzigkeit in diesem Halbfinale auftrat, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätte und nicht nur bei den Kellinghusener Fans Staunen und Anerkennung hervorrief.
Es gab nicht wenige Zuschauer in der Halle, die sich ungläubig die Augen rieben, als eine toll aufspielende VfL-Mannschaft nach zwei Sätzen mit 2:0 in Führung lag.
Dann allerdings drehte Moslesfehn auf und kam zum 2:2 Ausgleich. Alles erinnerte an den Vortag, als Moslesfehn nach 0:2- Rückstand gegen Brettorf das Spiel noch drehte.
Und dieser Eindruck schien sich zunächst im 5. Satz auch zu bestätigen.
Aber dann war es doch so, als ob die Gastgeberinnen etwas übermotiviert waren und gegen nach wie vor sehr gut spielende Kellinghusenerinnen zu viel wollten.
Eiskalt spielten Jacqueline und Co. ihr Spiel weiter und nutzten jeden Fehler des Gegners gnadenlos aus.
Am Ende stand dann ein umjubelter Sieg gegen den Gastgeber aus Moslesfehn und das Erreichen des Finales dieser Deutschen Meisterschaften.
„Sonntag was willst du mehr.“

Spielbericht mit Bildern (DFBL)

Im zweiten Halbfinale wurde Calw seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und zog überlegen gegen den TV Brettorf ohne Satzverlust in das Halbfinale ein

Dann begannen die Finalspiele.
Im Spiel um den dritten Platz trafen der Gastgeber aus Moslesfehn und der TV Brettorf aufeinander, die sich ja schon zum Auftakt eine tolle Auseinandersetzung geliefert hatten.
Diesmal hatte nach 5 spannenden Sätzen der TV Brettorf die Nase vorn und holte sich die Bronzemedaille.
Irgendwie konnten einem die Mossis mit ihren Fans am Ende doch etwas leidtun, das sie nach ihren tollen Spielen am Ende mit leeren Händen dastanden.

Ja und dann kam es zum Endspiel TSV Calw gegen den VfL Kellinghusen.
Und natürlich rechneten alle in der Halle nach den bisherigen Leitungen der Frauen aus Calw, die endlich ihre Chance beim Schopf greifen wollten, mit einem klaren und schnellen Spiel.

Aber weit gefehlt:
Durch ihren Trainer Rouven Kadgien waren die VfL´erinnen hervorragend eingestellt.
Engagiert, mit vollem Einsatz hielten die VfL-Frauen mit einem klasse Spiel dagegen und brachten Calw immer wieder in Verlegenheit.
Vor allem Jacqueline zeigte ein ums andere Male tolle Auf- und Rückschläge. Mit 12:10 konnte Calw den Satz schließlich für sich entscheiden.
Bis dahin der knappste Satzgewinn dieser Klasse-Mannschaft.
Und auch im zweiten Satz war Kellinghusen ein ebenbürtiger Gegner und so langsam zeichnete sich doch so etwas wie Verunsicherung und/oder ungläubiges Staunen in den Reaktionen der Spielerinnen des TSV Calw ab.
Ja und plötzlich war es soweit, der VfL gewann den zweiten Satz und es stand 1:1.
Der erste Satz, den Calw im Laufe des Turniers abgeben musste.
In der Halle machte sich nun doch Erstaunen breit, war es doch offensichtlich nicht das schnelle einfache Endspiel, das erwartet worden war.
Aber Calw ist eben ein Topteam und kann in den entscheidenden Momenten zulegen und obwohl der VfL Kellinghusen weiter auf einem hohen Niveau gespielte, holten sich die Frauen aus Calw sicher die nächsten beiden Sätze und gewannen am Ende hochverdient den langersehnten DM-Titel.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH aus KELLINGHUSEN.

Unsere Frauen sind am Ende verdienter Vizemeister geworden.
Sie haben es im Endspiel geschafft, vom TSV Calw die Bestleistung abzufordern.
Wie die Mannschaft mit dem Pech des Samstags umgegangen ist und es geschafft hat am Sonntag eine derartig gute Leistung abzurufen verdient höchsten Respekt und macht sie zu einem würdigen Silbermedaillengewinner.

Der VfL Kellinghusen trat mit folgendem Kader an: Anika Bruhn, Jacqueline Böhmker, Nadine Zühlke, Annika Rennekamp, Lisa Maas, Nadja Zühlke, Vemke Voß, Laura Schneider.
Trainer Rouven Kadgien, Betreuer Marten Kabbe.
Katrin Wauer konnte aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen.
Glückwunsch Mädels und vielen Dank für euer Auftreten und eure Leistung!!!

Spielbericht mit Bildern (DFBL)

Weitere Informationen auf der Homepage der DFBL.

Erste Bilder von Christian Kadgien auf Faustballbilder VfL Kellinghusen 

und hier:

 

DFBL disqualifiziert DM-Teilnehmer Eibach!!!

Gerade hat Lisa Maas in ihrem Beitrag ausführlich über die Gegner unserer Frauenmannschaft berichtet, da trudelt diese Hammermeldung rein.

Näheres auf der Homepage der DFBL:

https://faustball-liga.de/bundesliga-skandal-im-sueden-dfbl-disqualifiziert-dm-teilnehmer-eibach/

Damit ist die Faustballwelt für die  Deutschen Hallenmeisterschaften natürlich völlig auf den Kopf gestellt.

SV Tannheim

Für die Mannschaft des VfL Kellinghusen bedeutet das, dass das geplante  Spiel in der Kellinghusener Gruppe gegen den TV Eibach  nicht stattfinden wird.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wird offenbar der Vierte der Liga Süd, der SV Tannheim nachrücken und anstelle des des TV Eibach gegen die Frauen des VfL Kellinghusen antreten.

Weiteres folgt!!